Prämienberechnung: wer schaut uns auf die Finger?
(Fotolia)

Prämienberechnung: wer schaut uns auf die Finger?

Jedes Jahr erhalten Sie im Herbst einen Brief Ihrer Krankenversicherung. Sie werden darüber informiert, ob und wie stark die Grundversicherungs-Prämien für das kommende Jahr steigen. Wussten Sie, dass die Krankenversicherer die Höhe der Prämien nicht alleine festlegen dürfen?

Wenn Sie den Brief Ihrer Krankenversicherung im Herbst in den Händen halten, wissen Sie, was drinsteht: die Prämien der Krankenversicherung für das kommende Jahr. Was viele nicht wissen: die Krankenversicherer legen die Prämien weder willkürlich noch alleine fest. Denn alle berechneten Prämien in der Grundversicherung werden vorgängig von unserer Aufsichtsbehörde, dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) geprüft.

Die Aufsichtsbehörde

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) überwacht die Krankenversicherer in ihrer Tätigkeit in der obligatorischen Grundversicherung. Das ist gesetzlich festgelegt. Das BAG prüft einerseits, ob die Krankenversicherer fähig sind, die Grundversicherung anzubieten, andererseits prüft es jährlich die eingegebenen Prämien.

Gewinne in der Grundversicherung?

Bundesgesetz

Das Bundesgesetz betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (KVAG) regelt die detaillierten Bestimmungen.
In der obligatorischen Grundversicherung darf der Krankenversicherer keinen Gewinn erzielen. Die Prämien decken die Kosten der bezogenen Leistungen und den Verwaltungsaufwand der Versicherung. Ein Teil fliesst zudem in die gesetzlichen Reserven, die jeder Krankenversicherer bilden muss.

Wichtigste Regeln

Ihre Prämien werden schon sehr früh berechnet. Jeweils im Frühjahr arbeiten unsere Experten intensiv, um die Höhe der Prämien vom Folgejahr zu berechnen. Die berechneten Prämien müssen dem Amt vorgelegt werden. Es prüft, ob die Prämien kostendeckend sind und ob die Interessen der Versicherten berücksichtig wurden. Sie werden nicht genehmigt, wenn sie 1. die Kosten nicht decken oder 2. unangemessen hoch über den Kosten liegen, 3. zu übermässigen Reserven führen, oder 4. den gesetzlichen Vorgaben nicht entsprechen.

Spiegelbild

Die steigenden Gesundheitskosten belasten uns alle – jeder zahlt seinen solidarischen Anteil an die soziale Grundversicherung. Die Prämien in der Grundversicherung sind jedoch nur ein Spiegelbild der Kosten – 96 Rappen von einem eingezahlten Franken werden für medizinische Leistungen ausgeben. Die CSS setzt sich täglich dafür ein, dem Prämienwachstum entgegen zu wirken. Beispielsweise durch eine strikte Rechnungskontrolle oder die Revision des Ärztetarifs TARMED . Die CSS steht als Krankenversicherung gesund und solide da, diese Zahlen können Sie auch unserem Geschäftsbericht entnehmen. In Ihrem Krankheitsfall oder gar im Falle einer Pandemie ist gewährleistet, dass Ihnen als Kunde über die Grundversicherung alle notwendigen medizinischen Behandlungen bezahlt werden.

  • Newsletter abonnieren

    Profitieren Sie von unserem monatlichen Newsletter zu den Themen Gesundheit, Fitness, Ernährung, Prämien sparen und mehr.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*