Warum zahlt man nicht überall gleich viel Prämie?

Das Bundesamt für Gesundheit teilt die Prämienregionen ein. Die Krankenkassen sind in der Grundversicherung verpflichtet, diese zu übernehmen.

Die Krankenkassenprämien sind das Spiegelbild der Gesundheitskosten. Dort, wo das medizinische Angebot grösser ist, wird es auch stärker genutzt. Demnach sind in städtischen Gebieten mit vielen Arztpraxen und Spezialkliniken die Gesundheitsausgaben höher als in ländlichen Regionen, wo weniger Ärzte niedergelassen sind. Die Unterschiede sind beträchtlich: 2010 fielen im Kanton mit den höchsten Gesundheitsausgaben pro CSS-Versicherten 4466 Franken an. Im Kanton mit den tiefsten Gesundheitskosten dagegen waren es 2012 Franken.

Die Prämienregionen und die dazugehörigen Orte legt das Bundesamt für Gesundheit fest. Dieses hat für die Kantone Bern, Graubünden, Luzern, St. Gallen, Waadt und Zürich drei Prämienregionen definiert. Die Kantone Basel-Landschaft, Freiburg, Schaffhausen, Tessin und Wallis weisen zwei Prämienregionen auf. Die übrigen Kantone kennen nur eine Prämienregion. Je nach Prämienregion können damit die Krankenversicherungsprämien zweier benachbarter Orte unterschiedlich hoch sein.

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