In Bewegung: Das Geschäftsjahr 2016 brachte viel Neues

Wir blicken auf ein spannendes Jahr zurück. 2016 brachte der CSS Versicherung eine neue CEO – die einzige weibliche CEO einer Schweizer Versicherung – und eine neue Organisation des Unternehmens. Trotz dieser veränderungsreichen Zeit konnten wir Versicherte hinzugewinnen, unsere finanzielle Stabilität stärken und die Digitalisierung aufgleisen.

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Online Geschäftsbericht

Eine App für alles

Mit der Neuorganisation des Unternehmens stellen wir sicher, dass die CSS in einem sich rasch wandelnden Umfeld agil bleibt und schnell auf Herausforderungen reagieren kann.

Eine dieser Herausforderungen ist die Digitalisierung. Hier hat die CSS 2016 einen grossen Schritt vorwärts gemacht und die myCSS-App lanciert. Mit der App haben die Versicherten sämtliche Dienstleistungen jederzeit bequem zur Hand. Der Leistungs-Check erlaubt es, die Versicherungsabdeckung von Leistungen zu prüfen und sich CSS-anerkannte Anbieter anzeigen zu lassen. Rechnungen können einfach gescannt und direkt eingereicht werden. Dank der Messaging-Funktion haben die Versicherten die Möglichkeit, kostenlos und in Echtzeit mit den Fachspezialisten der CSS zu kommunizieren.

«Ich konnte die ganze Entwicklung der Onlineplattform bis zur App mitverfolgen und muss sagen: Da wurde gut auf die Kundenbedürfnisse gehört.»

Bis Ende 2016 nutzten bereits 92 679 CSS-Versicherte die neue App. Bruno Schuler, der 47-jährige passionierte Fluglehrer aus Rain, war einer der ersten Kunden, der die myCSS-App auf seinem Smartphone installierte. Das personalisiere Kundenportal „myCSS“ nutzt er schon seit der Lancierung der Online-Plattform im 2014. «Da ich von Beginn an dabei war, konnte ich die ganze Entwicklung des Portals von der Onlineplattform bis zur heutigen App mitverfolgen und ich muss sagen: Da wurde gut auf die Kundenbedürfnisse gehört.»

Auch die Fachjury der „Best of Swiss App Awards 2016“ ist von der App begeistert und zeichnete sie mit zwei Goldmedaillen und drei Silbermedaillen aus – ein Beweis dafür, dass die CSS die Digitalisierung der Schweizer Versicherungsbranche aktiv mitprägt.

myStep: Ein Goody als Motivator

Im Berichtsjahr wurden auch weitere digitalen Initiativen ausgebaut. So wurde etwa der Spitalfinder QualiCheck lanciert. QualiCheck bietet den Versicherten die Möglichkeit, sich online umfassend über verschiedene Qualitätsindikatoren in den Spitälern zu erkundigen und diese miteinander zu vergleichen. Nach einem Pilotbetrieb 2015 wurde das Projekt myStep im Sommer 2016 definitiv eingeführt. myStep verfolgt das Ziel, die Versicherten zu mehr Bewegung zu animieren. Die Teilnehmenden erhalten eine tägliche Gutschrift 40 Rappen auf ihrem Gesundheitskonto, sofern sie täglich mindestens 10‘000 Schritte gehen. Dass myStep einem Bedürfnis entspricht, zeigen die Teilnehmerzahlen. Bis Ende Jahr hatten sich bereits 8500 Versicherte für mehr Bewegung entschieden und sich für myStep registriert.

«Ich finde es amüsant, wenn ich Ende Monat mit meinen Schritten Geld gesammelt habe.»

Eine davon ist Katherine Potter aus dem Kanton Waadt. Die vierfache Mutter nutzt ihre regelmässigen Jogging-Touren als Auszeiten von Familie und Beruf. „OK, 40 Rappen im Tag für 10‘000 Schritte – deswegen müsste ich myStep wirklich nicht nutzen. Aber ich finde es durchaus amüsant, wenn ich Ende Monat sehe, dass ich mit meinen Schritten wieder ein bisschen Geld gesammelt habe. Mir geht es überhaupt nicht um irgendeine Summe. Vielmehr ist das für mich ein kleines „Goody“ – und die Motivation, auch im kommenden Monat dranzubleiben.“

«Würde die CSS diese Sparmöglichkeiten nicht ausschöpfen, müssten die Prämien um schätzungsweise 20 Prozent erhöht werden.»

Eine Milliarde für unsere Versicherten

Geld sparen, dafür setzten auch wir uns angesichts der jährlich steigenden Gesundheitskosten ein. Schliesslich geht es darum, mit den Prämiengeldern unserer Versicherten möglichst haushälterisch umzugehen. Das grösste Sparpotenzial erzielen wir mit einer konsequenten Kontrolle sämtlicher Rechnungen. Diese erfolgt elektronisch und wenn nötig auch manuell. 2016 hat die CSS rund 15,6 Millionen Rechnungen geprüft. Dabei konnten zugunsten der Prämienzahlenden Einsparungen von rund 665 Millionen Franken erzielt werden. Aber auch durch diverse Massnahmen in der Patientensteuerung – wie persönliche Patientenbegleitung oder Betreuungsprogramme – konnten wir Kosten von 20 Millionen Franken vermeiden. Ein immer wichtiger werdendes Standbein ist die Missbrauchs- und Betrugsbekämpfung. Jährlich deckt die CSS zwischen 300 und 400 Fälle auf. Dadurch sparen wir zwischen 3 und 3,5 Millionen Franken ein. Unter Berücksichtigung sämtlicher Massnahmen zur Leistungskostenoptimierung erzielten wir 2016 Einsparungen von mehr als einer Milliarde Franken. Oder anders ausgedrückt: Würde die CSS all diese Sparmöglichkeiten nicht ausschöpfen, müssten die Prämien um schätzungsweise 20 Prozent erhöht werden, um sämtliche Leistungen decken zu können.
Schweizer Versicherungsbranche aktiv mitprägt.
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Ein Kommentar zu “In Bewegung: Das Geschäftsjahr 2016 brachte viel Neues

  1. Ich bin zwar erst seit 2017 ein Mitglied der CSS-Gruppe, aber vollends mit Allem und mit der Aufmachung wie der Zahlungen äusserst zugrieden.

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