Zahnschäden

Wer zahlt bei Zahnschäden?

Nicht bei allen Menschen halten die Zähne ein Leben lang. Ein Umstand, der ganz schön ins Geld gehen kann, denn die Grundversicherung übernimmt nur ganz bestimmte Leistungen. Hier kann die Zusatzversicherung einspringen.

Hier ein Karies-Loch, das einige hundert Franken kostet, dort eine Krone, die schnell einmal mit tausenden von Franken zu Buche schlägt: Zahnschäden können teuer werden. Erst recht, weil die obligatorische Grundversicherung lediglich in Ausnahmefällen die Kosten für Zahnbehandlungen übernimmt. So übernimmt sie zum Beispiel die Kosten bei schweren Erkrankungen des Kausystems oder wenn eine Zahnbehandlung wegen einer schweren Allgemeinerkrankung notwendig ist. Schliesslich übernimmt die Grundversicherung die Primärversorgung bei einem Zahnunfall, zum Beispiel, wenn bei einem unglücklichen Sturz ein Zahn abbricht. Unfallbedingte Zahnschäden werden allerdings nur bezahlt, wenn die Unfalldeckung in der Grundversicherung nicht ausgeschlossen wurde.

Um böse finanzielle Überraschungen bei Zahnbehandlungen abzudämpfen, kann eine Zahnpflegeversicherung abgeschlossen werden. Diese übernimmt – je nach gewählter Variante – bis zu 75 Prozent der Zahnarztkosten. Für den Abschluss der Zahnpflegeversicherung wird jedoch ein ärztliches Attest verlangt, das Auskunft gibt über den Zustand der Zähne.

Für Kinder sinnvoll

Gerade auch bei Kindern kann eine Zahnversicherung Sinn machen, sind doch immer häufiger Zahnstellungskorrekturen nötig. Kinder können bis zum 3. Altersjahr ohne ärztliches Attest der Versicherung beitreten. Die Prämie (mit Familienrabatt) beträgt in der günstigsten Variante lediglich CHF 13.80. Dafür übernimmt die CSS 50 Prozent der jährlichen Kosten für Zahnstellungskorrekturen, maximal aber CHF 1000.

Zahnpflegeversicherung

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