Was unternimmt die CSS gegen steigende Prämien?
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Was unternimmt die CSS gegen steigende Prämien?

Sie zahlen uns monatlich die Prämien ein und erhalten im Krankheitsfall Geld für medizinische Leistungen zurück. Ist die Krankenversicherung einfach eine Zahlstelle? Ganz im Gegenteil: Mit konkreten Massnahmen wirken wir den steigenden Prämien entgegen.

Monatlich zahlen Sie uns Geld ein, jährlich steigen Ihre Prämien. Sind Sie krank, erhalten Sie Geld für medizinische Leistungen zurück. Das klingt nach einer typischen Transferstelle. Doch wer genau hinschaut, weiss: Würden wir nur Geld einziehen und wieder auszahlen, wären Ihre Prämien rund 20 Prozent höher.

Kontrolle ist gut

Im 2016 prüfte die CSS in der Grund- und Zusatzversicherung 15.6 Millionen Rechnungen. Insgesamt haben wir dadurch 665 Millionen Franken eingespart. Das klingt nach viel Geld. Ist es auch. Ohne Rechnungskontrolle müsste jede Person, die bei der CSS versichert ist, jährlich rund 400 Franken – oder 33 Franken pro Monat – mehr zahlen.

Welche Faktoren prüfen wir?

  • Wir stellen sicher, dass keine Rechnungen doppelt gezahlt werden.
  • Wir prüfen, dass Leistungen nicht in der Grundversicherung belastet werden, die über die Zusatzversicherung vergütet werden müssten.
  • Wir kontrollieren, dass Leistungen, die gemäss Gesetz nicht bezahlt werden müssen, auch nicht abgerechnet werden.
  • Wir sorgen dafür, dass Leistungen, die gar nicht erbracht wurden, nicht abgerechnet werden.

Durch Ihre Hilfe können wir unsere Arbeit stets verbessern. Prüfen Sie Ihre Rechnung genau und melden uns Fehler. So helfen Sie mit, Gesundheitskosten zu sparen.

Kostengutsprachen

Neben der Kontrolle von Rechnungen prüfen wir auch Kostengutsprachen – kompliziertes Wort, kurzer Sinn: die Versicherung analysiert vor dem Eingriff, ob die Operation oder Behandlung wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich ist. Nur wenn die Krankenversicherung ihre Zustimmung gibt, wird die Leistung bezahlt. Das gibt Patienten und Spitälern finanzielle Sicherheit. Gleichzeitig verhindern Kostengutsprachen unnötige Behandlungen, die zusätzliche Kosten verursachen.

Betrug!

Seit gut zwei Jahren deckt die CSS systematisch Missbräuche und Betrug auf. Ein kleines Team arbeitet als „Kriminalpolizisten“ bei uns. Rund hundert Fälle haben sie bisher aufgedeckt. Mit jedem aufgedeckten Betrugsfall leistet dieses Team einen Beitrag gegen die Prämienerhöhung.

Begleiten hilft

Die CSS begleitet und betreut Patientinnen und Patienten in schwierigen Situationen. Mit spezifischen Programmen unterstützen wir Menschen, ihre Krankheit gut zu managen. Das hat zwei positive Seiten: Die betroffenen Personen gehen mit ihrer Krankheit besser um. Dadurch sparen wir insgesamt Kosten.

Neben den Betreuungsprogrammen  bieten wir auch persönliche Patientenbegleitung an. Versicherte in schwierigen Situationen (z.B. nach einem Schlaganfall) werden von Fachleuten der CSS begleitet.

System verbessern

Neben den genannten Massnahmen engagiert sich die CSS auch politisch. Wir setzen uns dafür ein, dass Fehlanreize verhindert werden, die die Kosten unnötig steigen lassen. Ein Stichwort dazu ist der ambulante Ärztetarif TARMED. Dieser muss grundlegend überarbeitet werden, da wir heute mit dem Tarif von 2004 abrechnen. Daneben setzt sich die CSS für Transparenz und Qualität in der Leistungserbringung ein. Massnahmen in diesen Bereichen helfen, die medizinische Versorgung zu verbessern.

Was wäre wenn…

Stellen Sie sich vor, die Krankenversicherung wäre nur eine Zahlstelle. In diesem Fall würde das für jeden einzelnen Versicherten bedeuten: die monatliche Prämienrechnung wäre 50 Franken höher.

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