Was bringt eine Zweitmeinung?

Im Vorfeld einer Operation tauchen oft Fragen nach der Notwendigkeit des Eingriffs auf. Hier kann eine Zweitmeinung – auch Second Opinion genannt – Klarheit schaffen. Das Angebot ist für CSS-Versicherte kostenlos.

Wer eine geplante Operation vor sich hat, stellt sich häufig die Frage, ob der Eingriff tatsächlich notwendig ist oder ob es eine alternative Therapieform an- stelle der Operation gibt. Mögliche Beispiele dafür sind Eingriffe an Gefässen oder Herz- und Gelenkoperationen. Die CSS bietet all ihren Grundversicherten vor Operationen eine ärztliche Zweitmeinung an. Die Second Opinion ist eine aktenbasierte medizinische Beurteilung durch einen neutralen Arzt. Sie hilft dem Patienten einzuschätzen, ob es Alternativen zu einer Operation gibt. Die Entscheidung für oder gegen einen chirurgischen Eingriff liegt allein beim Patienten.

Wichtig ist auf jeden Fall, eine Zweitmeinung rechtzeitig einzuholen, verursacht sie doch eine zeitliche Verzögerung von sechs bis acht Wochen. Aus dieser Verzögerung dürfen keine gesundheitlichen Risiken entstehen. Die ärztliche Zweitmeinung eignet sich deshalb nicht für notfallmässige Eingriffe. Um die Neutralität der Zweitmeinung zu wahren, darf der Zweitmeinungsarzt weder die Operation noch die alternative Behandlung selber durchführen.

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