Rechnung
(assalve / gettyimages)

Rechnung für 3 Franken?

Als Ruth S. aus Luzern die Leistungsabrechnung der CSS öffnet, schüttelt sie den Kopf: Der Rechnungsbetrag beträgt gerade mal 3 Franken.

Bei Leistungsabrechnungen gelten klare Regeln.

Dass überhaupt solche Rechnungen ausgestellt werden, hat damit zu tun, dass die CSS die Grenze, ab der eine Rechnung zu bezahlen ist, bei zwei Franken festgesetzt hat. Der Ablauf sieht dabei wie folgt aus:

Über 30 Franken

Ist die Forderung gegenüber einer versicherten Person grösser als 30 Franken, generiert das System eine Abrechnung. Diese wird automatisch gedruckt und verschickt.

Weniger als 30 Franken

Hat die CSS von einem Kunden einen Betrag von weniger als 30 Franken zu gut, wird nicht sofort eine Rechnung erstellt. Vielmehr wartet das System ab, ob für den Kunden innert 20 Tagen noch weitere Leistungen im «Sammeltopf» landen. Nach der Wartefrist generiert das System eine Abrechnung für alle Leistungen, die sich innerhalb der 20-Tage-Frist angesammelt haben. Diese wird vollautomatisch gedruckt und versandt.

Bei den Guthaben einer versicherten Person ist die CSS gesetzlich verpflichtet, selbst Kleinstbeträge – im Extremfall 10 Rappen – an die Versicherten zurückzubezahlen.

Ein Kommentar zu “Rechnung für 3 Franken?

  1. Über solche Rechnungen ärgere ich mich auch!! – manchmal sind es 3-Seiten. Erhielt schon in kurzen Abständen mehrere Rechnungen mit solchen kleinen Beträgen. Warum können solche kleine Beträge und Gutschriftennicht bis zur nächsten grösseren Rechnung dem entsprechenden Kunden gespeichert werden. Oder wenigstens die Zeitspanne von 20 Tagen erhöhen – auf 60 oder 90 Tage. Vorschriften können auch geändert werden.

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