Was nützt mir eine kerngesunde CSS?

Die CSS Gruppe hat ihr Jahresergebnis 2017 präsentiert: Wir weisen einen Gewinn von über 150 Millionen Franken aus und freuen uns, über 45‘000 neue Kunden bei uns zu haben. Damit bauen wir unsere Position als Nummer 1 weiter aus und sind finanziell grundsolid. Aber was nützt eigentlich eine kerngesunde CSS ihren Kundinnen und Kunden?

Gewinne bei einer Versicherung sind immer so eine Sache. Als Kunde wünscht man sich tiefere Prämien – und keine Gewinne. Tatsache ist, dass Überschüsse in der Grundversicherung den Versicherten gehören. Aber alles der Reihe nach, in der Folge erfahren Sie die Vorteile einer kerngesunden CSS.

 

«Die CSS steht finanziell solide da. Ausserdem vermochten wir aussergewöhnlich viele neue Kunden zu gewinnen. Wir haben die Weichen richtig gestellt.»

Philomena Colatrella, CEO

Grundversicherung: Die Überschüsse gehören den Versicherten

Geschäftsbericht 2017

Für alle, die es genau wissen möchten: unsere Online-Geschäftsbericht 2017 enthält alle Zahlen und weitere interessante Informationen rund um das vergangene Geschäftsjahr.

Zum Geschäftsbericht

„Die Prämien steigen, damit Krankenversicherungen satte Gewinne verbuchen.“ Diese Aussage ist rasch gemacht – aber falsch. In der obligatorischen Grundversicherung haben wir zwar 2017 einen erfreulichen Überschuss von knapp 5 Millionen Franken erzielt. Aber dieser gehört vollumfänglich den Versicherten und fliesst in die Reserven. Denn das Gesetz verbietet einen Gewinn in der sozialen Grundversicherung. Reserven hingegen sind nötig, um bei einer grossflächigen Epidemie alle Kosten tragen zu können. Bei einem solchen Grossereignis gehen massiv mehr Leute zum Arzt und die Kosten schiessen in die Höhe. Hier müssen die Reserven in die Presche springen, damit die Grundversicherungsgesellschaft nicht zahlungsunfähig wird.

 

Prämiensprünge? Bei der CSS eher unwahrscheinlich

Reserven haben jedoch eine weitere, wichtige Funktion: Grundsätzlich gestalten wir unsere Prämien so, dass diese die zu erwartenden Kosten decken. Es kann jedoch sein, dass die Gesundheitskosten und damit die Prämien, in gewissen Modellen und Kantonen überdurchschnittlich stark steigen. Hier nutzen wir die Reserven, um Prämiensprünge abzufedern. Wie gesagt: Die Reserven gehören den Versicherten – diese geben wir in Form von moderaten Prämienerhöhungen zurück. Letztes Jahr sind die Prämien über alle Krankenversicherungen gesehen um rund 4,5 Prozent gestiegen – jene der CSS um lediglich 2,2 Prozent. Somit profitieren unsere Versicherten direkt von unseren soliden Finanzen.

Schlanke Verwaltung

Dass wir haushälterisch mit den Prämiengeldern umgehen, zeigt auch unser Verwaltungsaufwand: 96 von 100 Prämienfranken verwenden wir für medizinische Leistungen und kommen damit direkt unseren Versicherten zugute. Mit 4 Prozent Verwaltungskosten in der Grundversicherung gehören wir zu den effizientesten Akteuren innerhalb der Branche.

Zusatzversicherungen als Investition in die Zukunft

Stellen Sie sich vor: Sie bezahlen ein Leben lang für eine Spitalversicherung – und wenn Sie diese in fortgeschrittenem Alter brauchen, existiert die Versicherungsgesellschaft nicht mehr, weil sie nicht solid finanziert war. Geld und Versicherungsdeckung sind weg. In der Grundversicherung kann das nicht passieren, dort müssen Versicherte von einem anderen Versicherer aufgenommen werden. Anders bei den Zusatzversicherungen: Muss eine Zusatzversicherungsgesellschaft Insolvenz anmelden, kann es schwierig werden, aufgrund der Gesundheitsdeklaration eine neue Versicherung abzuschliessen. Eine wirtschaftlich erfolgreiche CSS garantiert den Fortbestand der Zusatzversicherung – was letztlich den Versicherten zugutekommt.

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3 Kommentare zu “Was nützt mir eine kerngesunde CSS?

  1. Ich finde die kürzliche Meinung von Ihrer CEO Chefin Philomena Colatrella betreffend Mindestfranchise auf CHF 10 000 sehr beschämend.

    1. Guten Tag Herr Albisser

      Wir verstehen, dass der Vorschlag unserer CEO im ersten Moment befremdend wirkt.

      Tatsache ist aber: Seit über 20 Jahren liegen bei der Politik Vorschläge für Reformmassnahmen auf dem Tisch, ohne dass man etwas gegen die steigenden Gesundheitskosten bewirken konnte. Unser Vorschlag einer höheren Mindestfranchise ist nur ein Denkanstoss, wie man endlich effektiv gegen die hohen Prämien vorgehen und gleichzeitig die Solidarität bewahren könnte. Natürlich müsste die Erhöhung der Mindestfranchise sozial abgefedert werden, wie es unsere CEO im Interview mit dem SonntagsBlick auch gesagt hat.

      Das CSS Institut hat untersucht, wie eine Veränderung der Franchise auf die Prämienhöhe wirkt und dabei eine signifikante Senkung der Prämienlast errechnet. Daher unser Vorstoss, diese Diskussion zu lancieren.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Gedanken hinter unserem Vorschlag etwas näher bringen.
      Freundliche Grüsse
      Marlen

  2. Ich denke, der Blog bzw. diese Informationen sind sehr sinnvoll und wertvoll, weil sie die Frage der Prämien einmal in ein anders Licht rücken und der negativen Information aller Couleur entgegentreten! Bravo und bitte mehr davon!

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