Schnarchen

Was hilft gegen Schnarchen?

Schnarchen, bis die Wände zittern – das muss nicht sein. Was gegen das nächtliche «Sägen» hilft.

Wer schnarcht, stört nicht nur den Menschen, mit dem er das Bett teilt. Die eigene Schlafqualität ist genauso beeinträchtigt. Schnarcher erwachen manchmal sogar vom Lärm, den sie verursachen – das Geräusch kann bis zu 80 Dezibel erreichen. Das entspricht dem Pegel eines Presslufthammers.

Skepsis ist angebracht

Was hilft dagegen? Antischnarchmittel gibt es zuhauf auf dem Markt. Der Schlafforscher Jürgen Zulley ist vor allem bei Mund- und Nasensprays, Gurgellösungen und Tabletten skeptisch: «Es ist nicht nachgewiesen, dass dadurch das Schnarchen gemildert würde», schreibt er in seinem Werk «Mein Buch vom guten Schlaf». Wird das Schnarchen vor allem in Rückenlage ausgelöst, hilft ein speziell aufblasbarer Rucksack. Er verhindert, dass sich die Betroffenen in Rückenlage drehen.

Alkohol oder Übergewicht als Ursache

Auch Alkohol oder Übergewicht können die Auslöser des Schnarchens sein – die logischen Konsequenzen daraus wären, keinen Alkohol mehr zu trinken und das Gewicht zu reduzieren. Bei anatomischen Ursachen könnten eine Begradigung der Nasenwand oder eine Mandelentfernung die Situation verbessern. Sämtliche Alarmglocken sollten klingeln, wenn das Schnarchen von Aussetzern begleitet ist – in dieser Zeit atmen die Betroffenen nicht mehr. Das deutet auf eine Schlafapnoe hin.

Schlafapnoe und Sekundenschlaf – CSS medicine

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