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Was bringt die traditionelle chinesische Medizin?

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) kann die Schulmedizin sinnvoll ergänzen. Die CSS arbeitet mit vier Anbietern für chinesische Medizin zusammen.

Im März 2016 hat der Bundesrat entschieden verschiedene komplementärmedizinische Leistungen, darunter die traditionelle chinesische Medizin (TCM) unbefristet in den Grundversicherungskatalog aufzunehmen. Er hat deshalb eine entsprechende Verordnungsanpassung in die Vernehmlassung gegeben. Gemäss Verordnung sollen TCM-Leistungen  ab Mai 2017 definitiv aus der obligatorischen Grundversicherung bezahlt werden, sofern sie von ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden. Gegenüber heute ändert sich mit dem Entscheid nichts, wird doch einzig die provisorische Aufnahme komplementärmedizinischer Leistungen in ein Definitivum umgewandelt.

Seit 2500 Jahren

Die traditionelle chinesische Medizin ist bereits seit rund 2500 Jahren bekannt. Sie versteht den Körper als ein zusammenhängendes System. Darin sind alle Körperteile, Organe und Organsysteme durch Energieleitbahnen miteinander verbunden. Gesund ist ein Mensch dann, wenn sich alle seine Energien in Harmonie befinden. Sie müssen also in genügender Menge und in genügender Menge im ganzen Körper fliessen können. Krankheiten und ihre Symptome stellen in der Traditionellen Chinesischen Medizin letztlich Störungen des Energieflusses im Körper dar. TCM bezieht sich also nicht auf einzelne Krankheitsbilder, sondern nimmt den menschlichen Körper ganzheitlich wahr.

Diverse Behandlungsmethoden

Die traditionelle chinesische Medizin kennt verschiedene Behandlungsmethoden, um diese Ungleichgewichte im Energiefluss zu beheben und die Energie – das so genannte Qi („Tschii“ ausgesprochen) – wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Die bekannteste Methode ist die Akupunktur. Diese beeinflusst die Körperfunktionen gezielt über spezifische Punkte an der Körperoberfläche. Dazu werden an diesen Punkten Nadeln unterschiedlich tief eingestochen. Sie sollen Qi-Zirkulation ausgleichen. Weitere Methoden sind die traditionelle chinesische Massage, die Arzneimitteltherapie, die Diätetik sowie Qi-Gong. Letztere soll zur Harmonisierung der Energie von Körper und Geist beitragen und damit zur Erhaltung und Stärkung der Gesundheit.

Vier TCM-Partner

Bereits seit Jahren arbeitet die CSS mit verschiedenen TCM-Partnern in der ganzen Schweiz zusammen. Zu diesen gehören: Zu den CSS-Partnern für Chinesische Medizin gehören nebst ChinaMed auch die Zentren von MediQi, Sinomedica und Chinasanté.
Fragen zum Leistungsumfang in den einzelnen Versicherungsprodukten beantwortet die Contact Center der CSS unter 0844 277 277.

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2 Kommentare zu “Was bringt die traditionelle chinesische Medizin?

  1. Ich kann eine gute Chinesische Medizin nur empfehlen. Anfangs Jahr ging ich, ohne jegliche Beschwerden, in Horgen zum Chinesen für einen Check-up. Sofort hat er mit Abtasten gemerkt das etwas nicht stimmt und hat mich zum Arzt geschickt. Es wurde ein Nierentumor an der linken Niere diagnostiziert. Der Tumor war schon gross, so dass man die Niere entfernen musste.
    Chines sei Dank! Es geht mir gut!

  2. Find ich gut. Insofern die Schulmediziner TCM auch studiert und nicht NUR den Kurs vom Berufsverband gemacht haben der 6 Monate dauert…. In 6 Monaten versteht man TCM nicht sondern lernt nur Symptome zu bekämpfen. …..

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