Warum habe ich immer kalte Hände?

Sie wurden schon oft beobachtet, gefühlt und verwünscht: Die kalten Hände und Füsse der Frauen.

Muskeln können den Körper auch im Ruhezustand aufwärmen. Allerdings sind Frauen weniger muskulös als Männer. Ausserdem haben sie in der Regel einen tieferen Blutdruck, was zu einer schwächeren Durchblutung der kleinsten Gefässe führt. Nicht immer ist jedoch die Ursache für kalte Hände und Füsse so harmlos. In seltenen Fällen können auch chronischer Stress, beginnende Arterienverkalkung, erhöhte Blutfettwerte oder eine Schilddrüsenerkrankung Hände und Füsse kalt werden lassen.

Exponierte Lage
Häufigste Gründe für „Eisfinger“ und „-füsse“ ist Kälte von aussen durch sinkende Umgebungstemperaturen und zu dünne Kleidung. Hände und Füsse sind deshalb bevorzugt betroffen, da sie entfernt von der Körpermitte liegen, viel Oberfläche besitzen und oftmals nicht unter einem warmen Mantel verpackt sind. Der Körper entzieht den Händen und Füssen Wärme, damit er seinen Kern mit den lebenswichtigen Organen warm halten kann, Die Haut an den Händen ist zudem besonders dünn und eignet sich gut für die Kälte- aber auch die Wärmeweiterleitung. Dies spüren wir, wenn wir die wohltuende Wärme einer Tasse Tee in den Händen im ganzen Körper wahrnehmen können.

Was wärmt auf?
Überhaupt sind heisse Getränke, vor allem Tees, eine ideale Wärmequelle. Ginseng und Ingwer kurbeln die Durchblutung an, ein Weihnachtstee mit Zimt und etwas Honig wärmt das Herz. Auch scharfe Gerichte mit Paprika und Curry heizen dem Körper ein. Schliesslich können auch Wechselduschen helfen. Hingegen stören enge und einschneidende Socken und Strumpfhosen die Durchblutung genauso wie zu enge Schuhe. Grundsätzlich gilt: warm einpacken – am besten mehrere verschiedene Schichten – und viel bewegen, denn dadurch wird der Kreislauf angeregt. Nach einem zügigen Spaziergang draussen aber rasch wieder ab an die Wärme. Denn allzu lange kann der Körper die lebensnotwendige Eigentemperatur in der Kälte nicht aufrechterhalten.

 

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