Hautkrebs

Vermeidbar: Die Diagnose Hautkrebs.

Wer liebt sie nicht, die strahlenden Sommertage in den Bergen, in der Badi oder am Strand? So toll die Stunden an der Sonne sind, so bedenklich sind deren Schattenseiten. Mehr als 2000 Menschen erkranken nämlich jedes Jahr an einem schwarzen Hautkrebs (Melanom).

Das Melanom.

Der gefährlichste Hautkrebs ist der schwarze Hautkrebs, das Melanom, da er auch Metastasen bildet. Das Melanom entsteht zu ca. 1/5 auf bereits vorhandenen Pigmentflecken wie z.B. Muttermalen, entwickelt sich aber häufiger auf zuvor unauffälliger Haut.

In der Schweiz erkranken jährlich ca. 2100 Personen an einem Melanom, Tendenz steigend. Wird das Melanom in einem frühen Stadium entdeckt, d.h. reicht es noch nicht mehr als 1 mm in die Tiefe, bestehen gute Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Im Allgemeinen ist es wichtig seine Pigmentmale genau zu beobachten und bei Veränderungen einen Arzt aufzusuchen. Personen mit zusätzlichen Risikofaktoren sollten ihr persönliches Hautkrebsrisiko mit ihrem Arzt besprechen und sich besonders gut vor der Sonne schützen. Grundsätzlich kennt jeder seine Pigmentmale am besten. Dennoch kann einen der/die Partner/in bei der Selbstuntersuchung unterstützen. Hilfestellung zur Beurteilung leistet die ABCD-Regel.

Dabei gilt es, Symmetrie, Begrenzung, Grössenveränderungen und Farbveränderungen (auch mehrere Farben im selben Pigmentmal) der Male zu beachten. Pigmentmale, die entzündet sind, jucken oder gar bluten, sollten unbedingt von einem Dermatologen abgeklärt werden.

pigmentmal

Personen mit erhöhtem Risiko:

  • Viele Muttermale (über 100)
  • Mehrere in Form und Farbe unregelmässige Pigmentmale
  • Frühere Hautkrebserkrankung oder Hautkrebs (Melanom) in der Familie
  • Einnahme von Medikamenten, welche die Immunreaktion unterdrücken, allgemein geschwächtes Immunsystem (z.B. Organtransplantierte)

 Vorsicht Solarium.

Wer schon vor dem 35. Altersjahr mit Solariumbesuchen beginnt, hat ein fast doppelt so hohes Hautkrebsrisiko. Die UVA-Strahlung ist im Solarium sechs Mal höher als draussen, bei Gesichtsbräunern sogar zehn Mal höher. Die UVB-Strahlung entspricht einem wolkenlosen, hochsommerlichen Mittagshimmel auf 500 m.ü.M. Daher empfiehlt die EU ein Solariumverbot für unter 18-Jährige und auch die Krebsliga Schweiz rät dringend von Solariumbesuchen ab. Zudem: Die Haut kann mit Solarienbesuchen nicht auf die Sonne vorbereitet werden, da die im Solarium erzeugte Bräune nicht zum Schutz vor Sonnenstrahlung beiträgt.

» www.krebsliga.ch

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