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Was hilft bei Asthma?

Ein Asthmaanfall kann lebensbedrohend sein und weckt bei den Betroffenen oft starke Ängste. Die Ursachen sowie Beschwerden sind sehr unterschiedlich. Geniessen Sie trotz Asthma ein beschwerdefreies Leben mit unseren Tipps.

Asthma ist eine Erkrankung der Atemwege und ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem. Rund 300 Millionen Menschen sind laut der Welt-Asthma-Organisation (Global Initiative for Asthma) erkrankt. Auch in der Schweiz ist Asthma weit verbreitet. Jedes 10. Kind und jeder 14. Erwachsene ist betroffen.

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Ursachen von Asthma

Allergisches oder nicht-allergischem Asthma – die Unterscheidung ist schwierig. Tritt Asthma bereits im Kindsalter auf, ist es vielfach allergisch bedingt und die häufigste chronische Krankheit überhaupt. Öfters betroffen sind Kinder die in Städten Leben oder vermehrten Hygienemassnahmen ausgesetzt sind als Kinder, die auf Bauernhöfen oder in Krippen aufwachsen. Bei Erwachsenen ist die Ursache von Asthma meist unklar.

Gerade in der Frühlingszeit, wenn Wiesen, Blumen und Bäume wieder blühen, lauert die Gefahr. Denn eine Pollenallergie führt bei 30 % der Personen zu Asthma. Aber auch Tierhaare, Kot von Hausstaubmilben und Schimmelpilz sind auslösende Allergene.

Betroffene leiden typischerweise an Husten, pfeifender Atmung, Atemnot/Kurzatmigkeit und Engegefühl in der Brust. Häufigkeit, Intensität und Dauer der einzeln oder zusammen auftretenden Symptome werden unterschiedlich erlebt: Es gibt ständige Beschwerden, mildere Atemnot-Situationen von wenigen Minuten, aber auch lebensbedrohliche Anfälle.

Behandlung

Asthma ist meistens sehr gut behandelbar. Um ein weitgehend beschwerdefreies und normales Leben zu führen, sollen vor allem Allergenkontakte vermieden bzw. reduziert werden.

Tipps zur Asthma-Kontrolle

  1. Reduzieren Sie den Kontakt mit Pollen: Einschränken von Outdoor-Aktivitäten bei sonnigem und windigem Wetter, nur kurz lüften, abendliches Haare waschen.
    Lesen Sie nun: Tipps, damit die Pollen fast keine Chance mehr haben
  2. Beugen Sie Hausstaubmilben vor: Raumtemperatur zwischen 18-20°C, regelmässiges Waschen der Bettbezüge, Staubfänger (z.B. Vorhänge) aus dem Schlafzimmer verbannen, keine Teppich-Bodenbeläge.
  3. Bei allergischen Reaktionen auf Tiere, sollten keine Haustiere gehalten oder sicherlich von den Wohnräumen und dem Schlafzimmer ferngehalten werden.
  4. Schimmelpilzkontakt vermeiden: Sanieren von feuchten oder schimmligen Stellen in der Wohnung, Topfpflanzen mit Schimmelpilzbefall aus den Schlafräumen entfernen.
  5. Rauchen gefährdet die Gesundheit und ist für die empfindlichen Atemwege eines Asthmatikers besonders schädlich. Wir empfehlen: Stoppen Sie das Rauchen und vermeiden Sie auch das Passivrauchen.
  6. Besuchen Sie eine Asthmaschulung um den richtigen Umgang mit Ihrer Erkrankung zu lernen und die verschriebenen Medikamente korrekt einzunehmen.

Ein Kommentar zu “Was hilft bei Asthma?

  1. Asthma ausgeschaltet mit Lippendruck.
    Fingerdruck an einer Lippe entspannt die Bronchien, wirkt also gegen Asthma. Obwohl wir alle diesen Reflex (gv26) so oft unbewusst meist für andere Zwecke verwenden, wird er nicht in der Fachwelt in Zusammenhang mit Asthma erwähnt. Man merkt zwar das Vorkommen von Asthma bei Mundatmung, Atemübungen bei Asthma befassen sich indes mit der Lippenbremse mit schlappen und nicht zusammen gedrückten Lippen.
    Ich empfehle bei Asthma also:
    1) Zusammendrücken der Lippen zur Überwindung der Symptome wie Lungengeräusche.
    2) Kräftiges und bewusstes Schniefen und aufmerksames Üben.

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