(Fotolia / Sabphoto)

Krank, was jetzt? Verschiedene Wege zur richtigen Beratung

Jeder reagiert anders wenn er sich krank fühlt. Die einen plündern Ihre Hausapotheke oder stützen sich auf bewährte Hausmittelchen, andere holen sich Rat im Internet und wieder andere gehen gleich zum Hausarzt. Aber nicht immer ist es nötig, direkt den Arzt aufzusuchen. Ein Anruf ins telemedizinische Beratungszentrum, ein Check der medicine 2.0 App oder ein Blick ins Gesundheitslexikon kann Aufschluss bringen und viel Kosten sparen.

Mit unterschiedlichen Modellen und Angeboten versuchen wir die verschiedenen Bedürfnisse unserer Versicherten abzudecken und so bestmögliche Unterstützung zu bieten.

Beratung am Telefon – rund um die Uhr

Sind Sie auch schon mitten in der Nacht mit Bauchkrämpfen aufgewacht? Oder hat Sie ihr Kind fiebrig aufgesucht und Sie waren sich unsicher was nun zu tun ist? Auch ein medizinisches Problem im Ausland kann zur Belastung werden. Greifen Sie in solchen Situationen einfach zum Hörer. Egal zu welcher Uhrzeit und egal ob von Zuhause oder vom Ausland. Das telemedizinische Beratungszentrum der CSS steht allen unseren Versicherten bei medizinischen Fragen jederzeit kostenlos zur Verfügung. Dabei profitieren Sie nicht nur von fachkompetenter Auskunft, sondern Sie sparen auch viel Zeit. Denn Sie müssen keinen Termin für das Telefongespräch vereinbaren und auch Rezepte für notwendige Medikamente werden direkt in Ihre Wahlapotheke geschickt.

Wenn Sie von diesem Angebot überzeugt sind und zusätzlich von einem Prämienrabatt profitieren möchten, bietet Ihnen die CSS mit dem Produkt Callmed ein alternatives Versicherungsmodell an.

Ist es Ihnen lieber den Arzt persönlich aufzusuchen, können Sie das ausgenommen im Callmed Modell natürlich nach wie vor tun. Wir bieten Ihnen dazu unterschiedliche Möglichkeiten.

Flexibler zum Arzt dank Ärztenetzen und Gruppenpraxen

Wenn Sie keinen eigenen Hausarzt haben oder auch einfach keinen bestimmten Arzt bevorzugen, sind Sie bei Ärztenetzen oder Gruppenpraxen richtig. Diesen gehören verschiedene Ärzte und Spezialisten an. Je nach Kapazität und Erkrankung werden Sie einem freien Arzt zugeteilt, um so schneller und einfacher einen Termin zu erhalten. Sie profitieren aber auch vom Wissensaustausch und der Erfahrung aller angeschlossenen Ärzte. Ausserdem finden Sie einfacher einen Termin beim Arzt.

Der persönliche Hausarzt in Ihrer Nähe

Bei Vielen ist nach wie vor der Hausarzt die erste Ansprechperson. Das Vertrauensverhältnis besteht seit Kindsbeinen, er kennt Ihre Geschichte und weiss genau, was Ihnen gut tut. Auch für dieses Bedürfnis besteht ein Versicherungs-Modell. Dieses gibt vor, jede Erstbehandlung beim Hausarzt durchzuführen. Er koordiniert danach die gesamte Behandlung, verschreibt Generika oder überweist bei Bedarf an einen Spezialisten oder ins Spital weiter. Ihnen steht aber nach wie vor offen, sich vorab telefonisch beraten zu lassen.

Die Apotheke als Gesundheits-Coach

Abgesehen von den oben erwähnten Versicherungsmodellen, stehen Ihnen noch weitere Möglichkeiten offen. So sind heutzutage auch Apotheker gut ausgebildet, um Sie im Krankheitsfall zu beraten und nicht mehr nur als Medikamenten-Abgeber zu dienen. Auch für chronisch Kranke bietet die CSS Ihren Zusatzversicherten in Zusammenarbeit mit den TopPharm Apotheken das Betreuungsprogramm bei Schmerzen oder Bluthochdruck und in Zusammenarbeit mit den MedInform Atemwegsapotheken eine Asthma-Beratung an.

Alternativen zur Schulmedizin

Ihnen sagt nichts von alldem zu und Sie setzen lieber auf Alternativmedizin? Dann ist es wichtig zu wissen, dass die Kosten dafür in der Zusatzversicherung und nicht in der Grundversicherung abgedeckt sind. Mit der Alternativversicherung myFlex erhalten Sie eine erweiterte Deckung ausserhalb der Schulmedizin.

2 Kommentare zu “Krank, was jetzt? Verschiedene Wege zur richtigen Beratung

  1. Schön, dass wir bei uns solch gute Versicherungen haben und ein fantastisches Netz in der Versorgung! Nun, wenn man auch in den schönsten Ferien krank wird, einen kleinen Unfall hat, nimmt man natürlich gerne die ambulante Behandlung in Anspruch

    Kantone gegen vernünftige Lösungen
    Einer der Gründe, weshalb Krankenkassenprämien ständig steigen, ist ausgerechnet die steigende Beliebtheit der ambulanten Behandlungen im Spital. Dabei könnten mit der gleichen Finanzierung für stationäre und ambulante Spitalaufenthalte hunderte Millionen Franken gespart werden.
    Doch im stationären Bereich bezahlt der Standortkanton 55 Prozent, die Krankenkassen 45 Prozent der Behandlung. Im ambulanten Bereich hingegen zahlen alleine die Kassen die Rechnung, also wir Kunden.
    Von einer einheitlichen Finanzierung wollen die Kantone leider nichts wissen. Obwohl auch Aerzte, Kassen und zahlreiche gesundheitspolitische Organisationen diese einheitliche Finanzierung anstreben, lehnen die kantonalen Gesundheitsdirektoren eine solche Lösung ab.
    So bleibt die vernünftige Verlagerung von stationär zu ambulant ein Bumerang für die Prämienzahler. Eine, gerechte, transparente Finanzierung muss jedoch unser Ziel sein, denn es darf nicht sein, dass sich die Kantone aus der Verantwortung schleichen; ja sich auf dem Buckel der Prämienzahler finanziell zu entlasten versuchen!

    Bruno Fäh, Baar

    h. Aber leider ist gerade diese beliebte und vernünftige Behandlungsart die allerteuerste! Warum wohl?

    1. Sehr geehrter Herr Fäh

      Herzlichen Dank Für Ihren Kommentar und die Überlegungen. Zum Thema der unterschiedlichen Vergütung von ambulanten und stationären Leistungen haben wir einen Blog geschrieben, der die gleiche Problematik erklärt, wie Sie beschreiben. Die CSS setzt sich auch für eine einheitliche Finanzierung ambulant stationär (EFAS) ein. Unser Dachverband curafutura beschäftigt sich momentan stark mit diesem Thema. Leider sind nicht alle Kantone von dieser Idee überzeugt, wie Sie richtig schreiben. Deshalb bleiben wir am Ball und versuchen weiterhin im Austausch mit Politik und Verwaltung das von Ihnen beschriebene Problem anzugehen.
      Vertieftere Informationen zum Thema EFAS erhalten Sie auch auf der Webseite von curafutura
      Freundliche Grüsse
      Judith Dissler

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*