Urin

Was sagt der Urin aus?

Urin ist ein guter Indikator dafür, wenn im Körper etwas nicht stimmt.

Wer nicht genug trinkt, scheidet weniger und dunkleren Urin als üblich aus. Farbe, Geruch und Menge sind aber nicht nur von aufgenommen Flüssigkeiten und Nahrungsmitteln abhängig – Veränderungen können auch auf eine Krankheit hindeuten. Bei Stoffwechselstörungen wie Diabetes ist der Urin tendenziell heller, während Blut im Urin beispielsweise die Folge eines Infekts oder eines Schadens an den Nieren, Harnleiter oder Blase sein kann. Aufschluss gibt eine Urinprobe – die so erhaltenen Werte sagen etwas aus über allfällige Krankheiten oder über deren Verlauf.

Teststreifen sagt viel aus

Für Routineuntersuchungen wird oft ein Schnelltest eingesetzt. Der Teststreifen zeigt dabei mittels Verfärbungen allfällige Abweichungen von den Normwerten an. Für eine genauere Beurteilung ist eine mikroskopische Harnanalyse notwendig. Die Mediziner benötigen dafür den mittleren Anteil des Urins, damit die Probe nicht versehentlich durch Hautkeime verunreinigt wird.

Das „Wasser lassen“ – Urin besteht in der Tat zu 95 Prozent aus Wasser – übt die wichtige Funktion aus, den Körper zu entgiften. Auf diesem Weg scheidet er nämlich neben Wasser auch Nebenprodukte des Stoffwechsels aus, die er nicht mehr benötigt. Dazu gehören Harnstoff oder Harnsäure, aber auch giftige Substanzen, die über die Nahrung aufgenommen werden, oder Rückstände von Medikamenten.

 

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