Nackenschmerzen: Diese Ursachen können dahinter stecken
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Nackenschmerzen: Diese Ursachen können dahinter stecken

Oft reicht eine lange Autofahrt oder kalte Zugluft, und nach Stunden am Computer kommen sie bestimmt: Nackenschmerzen kennt wohl jeder. Welche Ursachen sie noch haben.

Schmerzen im Nacken sind meistens Folge einer verspannten oder verkrampften Muskulatur. Manchmal strahlt es in Kopf, Schultern und Arme aus. Oder die Beschwerden führen dazu, dass der Hals steif wird. Den Kopf zu drehen, ist dann kaum noch möglich und tut extrem weh. Die Schmerzen können plötzlich auftreten und nach ein paar Tagen wieder abklingen, aber auch immer wieder kommen. Halten sie länger als etwa drei Monate an, spricht man von einem chronischen Leiden.

Übungen, die die Halswirbelsäule herausfordern

Einseitige Positionen unterfordern die Halswirbelsäule einerseits, überfordern sie aber auch, weil sie oft über Stunden in der gleichen Position gehalten werden. Übungen für den Nacken beugen Verspannungen vor und helfen gegen Schmerzen.

Jemandem im Nacken sitzen oder die Angst im Nacken spüren: Solche Redewendungen kommen nicht von ungefähr. Wer Stress hat oder Sorgen, klagt häufig über Nackenschmerzen. Es ist, beschreiben Betroffene, als seien sie in ein Joch eingespannt, als drücke sie eine Last nieder. Ein Teufelskreis kann entstehen: Die Fehlhaltung wird durch die Schmerzen verstärkt und diese setzen sich umso hartnäckiger fest.

Gebeugte Haltung überm Handy

Einseitige Belastung und Bewegungsmangel sind weitere Gründe für Nackenverspannungen. Körperlich schwer Arbeitende können sich die «Halskehre» holen. Ebenso jene, die stundenlang in der gleichen Sitzposition am Schreibtisch oder vor dem Computer verharren. Inzwischen ist der «Handy-Nacken» zum festen Begriff geworden: Wer ständig aufs Smartphone oder Tablet schaut, nimmt eine nach vorne gebeugte Haltung mit hängendem Kopf ein. Das begünstigt eine verkrampfte und verhärtete Muskulatur.

Als Auslöser reichen manchmal Kälte oder Zugluft. Die Schmerzen können zudem Folge einer Erkältung oder Grippe sein. Oder davon, dass man nachts falsch lag. Auch wenn eine Nackenverspannung das Wohlbefinden stark beeinträchtigt: Sie deutet selten auf ernste Erkrankungen wie Rheuma oder Tumore hin. Zudem muss ein Verschleiss an der Halswirbelsäule nicht zwangsläufig mit Beschwerden einhergehen.

Nackenschmerzen sollten jedoch vom Arzt abgeklärt werden, wenn

  • sie längere Zeit anhalten
  • sie sich nach einem Autounfall oder Sturz bemerkbar machen. Dies kann auf ein Schleudertrauma oder einen Wirbelbruch hindeuten.
  • Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Brennen in Schulter- und Nackenbereich dazukommen. Dann sind möglicherweise bestimmte Nerven gereizt oder geschädigt.
  • der Verdacht auf Infektionskrankheiten wie eine Hirnhautentzündung oder Durchblutungsstörungen besteht.

Ein Kommentar zu “Nackenschmerzen: Diese Ursachen können dahinter stecken

  1. Uebersäuerung kann viele Krankheiten hervorrufen. Depressiv Magen Darm Beschwerden . Dies gibs bei falscher Ernährung und zuwenig Mineralstoffe.

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