Ist der Saunagang wirklich gesund?

Die Russen tun‘s und die Finnen noch viel lieber: Schwitzen in der Sauna. Doch wer krank ist, hat in der Saunakabine nichts verloren.

Gerade in der kalten Jahreszeit kann der Gang in die Sauna die körpereigenen Abwehrkräfte eines gesunden Menschen stärken. Die Hitze ahmt einen Fieberschub nach, was, vereinfacht ausgedrückt, zur Stärkung des Immunsystems, des Stoffwechsels und des Herz-Kreislauf-Systems beiträgt. Durch das Wechselspiel von heisser Luft und kaltem Wasser wird der Kreislauf angeregt. Schliesslich wird die Durchblutung der Haut und der Schleimhäute gefördert, und diese erfüllen die Funktion einer ersten Barriere gegen eindringende Krankheitserreger.

Nicht immer gesund

Alles bestens also? Nicht ganz. Ein Sauna-Gang kann nämlich auch ungesund sein. Dann nämlich, wenn eine Person an einer chronischen Erkrankung leidet oder Herz-Kreislauf-Probleme hat. Ebenfalls nicht geeignet ist die Sauna für Erkältung, einer Grippe oder Infektionskrankheit leiden. Die Erkrankung kann sich dadurch verschlimmern. Zudem besteht die Gefahr, dass andere Saunabesucher angesteckt werden. Grundsätzlich gilt: Wer sich krank oder unsicher ist, sollte sich seinem Arzt austauschen, bevor sie sich in die Schwitzkabine begibt. Ganz besonders gilt dies für Personen, die noch keine Saunaerfahrung haben.

 

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*