Was ist Asthma überhaupt?
(gettyimages)

Asthma Ursachen: Was ist Asthma überhaupt?

Asthma ist weit verbreitet. Jedes 10. Kind und jeder 14. Erwachsene ist betroffen. Die Ursache von Asthma liegt teilweise bereits in den Genen. Einen zusätzlichen Einfluss haben auch Atemwegsinfektionen und Allergien in der Kindheit.

Allergien als Auslöser für Asthma

Bei Kindern ist Asthma oft allergisch bedingt. Häufig verschwindet das Asthma beim Älterwerden wieder oder die Beschwerden nehmen deutlich ab.

Die Ursachen für das allergische Asthma sind Allergene von Hausstaubmilben, Tieren (Katzen, Hunde, Meerschweinchen usw.) Pollen, Schimmelpilzsporen. Bei Jugendlichen und Erwachsenen können auch Substanzen aus dem Berufsalltag allergisches Asthma verursachen, wie zum Beispiel Mehlstaub beim Bäcker.

Warum eine Allergie entsteht, ist noch nicht abschliessend geklärt. Man weiss jedoch, dass die Gene eine zentrale Rolle spielen: so weisen 50 Prozent der europäischen Bevölkerung eine genetische Veranlagung für eine Allergie auf.

Wünschen Sie eine Asthma-Beratung?

Zusammen mit dem aha! Allergiezentrum Schweiz und den medinform Atemwegsapotheken bieten Ihnen wir verschiedene Angebote wie Gruppenschulungen, Jugendcamps und persönliche Beratung. Asthma-Beratung

Asthma ohne Allergie

Nicht allergisches Asthma tritt oft erst im Erwachsenenalter. Die Ursache für Asthma bei Erwachsenen ist oft unklar. Meist hängt es mit chronischem Schnupfen und/oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen zusammen. Durch intensive körperliche Anstrengung, Stress, Infektionen, Reaktionen auf Medikamente oder chemische Reizstoffe wird das Asthma oft zusätzlich beeinflusst.

Was ist Asthma?

Asthma ist eine Erkrankung der Atemwege, bei der die Bronchien chronisch entzündet sind. Dadurch reagieren sie überempfindlich auf äussere Reize, wie kalte Luft oder Rauch. Die äusseren Muskeln der Atemwege ziehen sich zusammen und verkrampfen sich. Die Schleimhaut der Bronchien schwillt an und verengt die Atemwege zusätzlich. Betroffene merken dies in Form von Reizhusten, pfeifende Atemgeräusche und Atemnot.

Welche Beschwerden in welcher Intensität auftreten, ist individuell unterschiedlich. Manchmal lösen auch erst grössere körperliche

Etagenwechsel: Wenn aus einer Allergie ein Asthma wird

Bei 30 Prozent aller Kinder und Erwachsenen mit allergischem Schnupfen entwickelt sich nach 8 bis10 Jahren durch den sogenannten Etagenwechsel ein allergisches Asthma. Die Beschwerden «rutschen» sozusagen in die unteren Atemwege.
Anstrengungen einzelne Symptome aus. Mehr zu den Symptomen von Asthma und wie Sie es erkennen: Habe ich Asthma?

Kann man Asthma vorbeugen?

Auch wenn die Veranlagung für Asthma bereits in den Genen liegt, kann man durchaus etwas tun, um die Wahrscheinlichkeit einer Asthma-Erkrankung zu vermindern. Dies gilt besonders für Personen, die auf Allergene in der Luft, wie beispielsweise Pollen oder Hausstaubmilben, reagieren.

Wichtig ist, sich weiteren Reizstoffen möglichst zu entziehen. Rauchen (oder Passivrauchen) ist einer der grössten Risikofaktoren, aber auch Abgase oder kalte Luft können eine Asthma-Erkrankung fördern. Trinken Sie ausserdem genug und tragen Sie Sorge zu Ihren Atemwegen und Zähnen, um Infektionen zu vermeiden.

  • Newsletter abonnieren

    Profitieren Sie von unserem monatlichen Newsletter zu den Themen Gesundheit, Fitness, Ernährung, Prämien sparen und mehr.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*