(Piotr Kowalcyk / Foodcollection Keystone)

Der Advent als Kalorienfalle?

Im Advent brennen nicht bloss die Kerzen. Es locken auch zahlreiche feine Leckereien – Kalorienfallen, die nicht gerade unter Magerkost zu verbuchen sind.

Hier ein Glühwein, da eine gebrannte Mandel, dort ein Lebkuchen mit viel Rahm: Wer sich im Advent auf einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte angesichts all der Leckereien nicht im Zaum halten kann, steht besser nicht allzu häufig auf die Waage. Denn kaum eine Jahreszeit lockt mit dermassen vielen feinen – meist süssen – Dingen, denen wir kaum widerstehen können. Doch oft ist es halb so schlimm, wie es aussieht – und mit ein bisschen Disziplin lässt sich auch die Adventszeit gewichtsmässig unbeschadet überstehen.

So schenkt ein Stück Lebkuchen mit Blick auf die Kalorientabelle gar nicht dermassen unverhältnismässig ein. Richtig deftig wird es erst, wenn der Lebkuchen mit einer ordentlichen Portion Rahm obendrauf serviert wird. Auch ein heisser Punsch liegt im grünen Bereich, hat er doch nur rund die Hälfte der Kalorien eines Glühweins. Dieser bringt es – „dank“ Zucker und Alkohol – gut und gerne auf mehr als 200 Kalorien pro Becher. Und wie wäre es mit frisch gerösteten Marroni statt gebrannten Mandeln? Erstere sind nicht nur ein hochwertiges und gut sättigendes Nahrungsmittel. Sie haben auch lediglich rund einen Drittel der Kalorien von gebrannten Mandeln.

Gesunde Nüsse

Bei gewissen Dingen sollte man aber auch während der Adventszeit nicht in erster Line auf die Kalorien schauen. Denn manches, das auf den ersten Blick mit einem Naschverbot belegt werden müsste, kann durchaus gesund sein. Das gilt ganz besonders für die Nüsse, die lange Zeit als blosse Kalorienbomben verschrien waren. Mittlerweile haben zahlreiche Studien gezeigt, dass Nüsse vor allem wegen ihrer gesunden Fette für unsere Gesundheit überaus wertvoll sind. Baumnüsse zum Beispiel helfen mit, unsere Gefässe elastisch zu halten und den Cholesterinspiegel zu senken, um nur zwei positive Eigenschaften zu nennen. Fachpersonen raten denn auch täglich eine Handvoll dieser gesunden Knabberei zu sich zu nehmen. Ein Grundsatz, der übrigens für alle Adventsnaschereien gilt: Nicht in erster Linie die Anzahl Kalorien macht‘s, sondern eben die Menge. So schadet denn auch das eine oder andere Weihnachtsguetzli kaum jemandem – denn ein bisschen süsse Vorfreude auf Weihnachten muss schliesslich sein. Kalorien hin oder her.

Raus aus der Stube

Oft sind übrigens nicht einmal die feinen Leckereien der Hauptgrund für das eine oder andere zusätzliche vorweihnächtliche Fettpölsterchen. Vielmehr entwickeln sich viele Menschen in der kalten Jahreszeit zu Stubenhockern und vernachlässigen ihre Bewegung. Deshalb gilt: Auch wenn es draussen schneit und windet – raus ins Wetter für einen ausgedehnten Spaziergang. Das aktiviert Körper und Geist und lässt die eine oder andere Leckerei wieder dahinschmelzen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*