«Clean Eating»: Wissen, was man isst
(Gettyimages)

Was ist «Clean Eating»?

Keine Lust mehr auf Halbfertigprodukte mit undefinierbaren Zusatzstoffen? Genug von Emulgatoren, Geliermitteln und künstlichen Aromen? «Clean Eating» ist ein neuer Trend, bei dem nicht nur auf industriell verarbeitete Nahrungsmittel mit Zusätzen verzichtet wird. Auch leere Kalorien wie Weissmehl oder Zucker haben in dieser Ernährungsweise nichts zu suchen. Zudem kaufen «Clean Eaters» möglichst Bio-Esswaren ein, meiden ungesunde Fette in Esswaren wie Chips und Frittiertem und verzichten so weit möglich auf Alkohol.

Langfristige, grundsätzliche Umstellung

Aber um täglich auf den Markt zu gehen, frische Nahrungsmittel einzukaufen und diese selber zuzubereiten fehlt vielen von uns die Zeit. Wie alltagstauglich ist dieser Trend deshalb? Zweifellos braucht er eine grundsätzliche Umstellung der Lebensgewohnheiten, denn es geht nicht einfach um eine zeitlich befristete Diät. Ideal für den Einkauf frischer, unverarbeiteter Esswaren sind Hof- oder Bioläden in der Nähe, aber auch Lieferdienste in städtischen Regionen. An Rezepten mangelt es nicht im Internet, und auch «Clean Eating»-Kochkurse werden überall angeboten. Vieles braucht in der Zubereitung kaum länger als die Zubereitung von Halbfertigprodukten, schmeckt aber deutlich besser, ist gesund und nachhaltig produziert.

Rezept für Vollkorn-Tomaten-Risotto für 4 Personen

300 g Vollreis
1 Zwiebel; fein gehackt
1-2 Knoblauchzehen fein gehackt
4 -6 Tomaten in Stücken
wenig Oel
1 dl Most, Cidre oder Wasser

Kräuter, Salz, Pfeffer aus der Mühle
lokaler Reibkäse oder Cashew-Reib

Zubereiten:
Im Voraus den Vollkornreis über Nacht einweichen. Die Nährstoffe können dadurch besser aufgenommen werden und es spart zudem Zeit und Strom beim Kochen. Die Kochzeit reduziert sich auf 20-30 Minuten (ohne Einweichen 45-60 Minuten)

  • Zwiebel und Knoblauch in wenig Oel andämpfen
  • Reis und Tomaten zugeben
  • Mit wenig Most, Cidre oder Wasser ablösen
  • Auf kleinem Feuer köcheln lassen, gelegentlich Rühren und nach und nach ein bisschen Wasser zugeben
  • mit Pfeffer, Salz, Kräutern und bei Bedarf mit Bouillon (in Bio-Qualität ohne Zusatzstoffe) würzen
  • mit lokalem Reibkäse oder Cashew-Reib garnieren

Je nach Saison können die Tomaten durch Kürbis, Spargel etc ersetzt werden.

Wie früher

Grundsätzlich ist es also nicht so schwierig, sich «clean» zu ernähren – und für einige vielleicht auch einfach ein Schritt zurück in die Vergangenheit. Schauen Sie doch einfach mal Ihrer Grossmutter über die Schulter! Hinterfragen Sie die Sachen in Ihrem Einkaufskorb. Könnte man den Salat, den Sie fertig abgepackt kaufen, nicht auch selber zubereiten? Statt Pasta einmal Mais oder Vollkorn-Risotto als Beilage servieren? Wasser selber mit Pfefferminze oder Früchte aromatisieren? Es gibt unzählige einfache Wege zu «Clean Eating». Probieren Sie es aus und starten Sie mit kleinen Veränderungen in Ihrem Alltag.

Sinnvoll und «clean» sind auch die gesunden Wander- und sonstigen  auf unserem Blog.
Und wenn Sie mal selbst zum Essen keine Zeit mehr haben, zeigt unser Blog, wie Sie sich trotzdem clean und gesund ernähren können.

Grundsätzlich soll Essen Spass machen und ein gutes Gefühl geben. Eine kleine Sünde ab und an ist also durchaus erlaubt. Unterstützung bietet das Ernährungsprogramm MyCoach der CSS Versicherung.

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