Porridge

Gesunder Porridge für ein wohliges Bauchgefühl

Briten lieben Porridge schon lange. Der warme Haferbrei ist inzwischen aber auch bei uns gefragt – weil er guttut und lange satt macht.

Beim Stichwort Haferbrei denkt man eher an Schonkost für Kranke denn an genussvolles Frühstück. Aber die Degustation verläuft erfreulich. Die Konsistenz ist cremig, die Flocken haben noch leichten Biss. Es schmeckt mild und leicht nussig. Und lässt einen tatsächlich ohne Hungerast bis mittags durchhalten.

Fachleute loben den ursprünglich aus Schottland stammenden Porridge ebenfalls. «Der warme Brei eignet sich für Menschen jeglichen Alters, insbesondere für jene mit empfindlichem Verdauungstrakt», sagt Ernährungsberaterin Helena Kistler-Elmer aus Lachen SZ. Wer das bei uns übliche kalte Frühstück mit Konfi-Brot oder Müesli nicht mag oder schlecht verträgt, finde mit Porridge-Rezepten eine gute, blitzschnell zubereitete Alternative.

Wärme von innen

Auch fernöstliche Gesundheitslehren wie Ayurveda und TCM (traditionelle chinesische Medizin) empfehlen am Morgen ein warmes Essen. Zum einen wegen der besseren Verträglichkeit für Magen und Darm. Zum anderen, weil Wärme das Verdauungssystem in Schwung bringt und dem gesamten Organismus ein wohliges Gefühl beschert. Wer im Winter leicht friert, kann sich also schon morgens von innen aufwärmen.

Obendrein liefert die Mahlzeit wertvolle Nährstoffe. Hafer gehört zu den gesündesten Getreidesorten und wird inzwischen als heimisches Superfood gehandelt. Helena Kistler-Elmer: «Beim Walzen bleiben die Randschichten und Keime der Körner enthalten. Haferflocken sind immer ein Vollkornprodukt.» Es ist unter anderem reich an Ballaststoffen, Eisen, Zink und B-Vitaminen.

Porridge aus Hafer ist das Original. Wer Abwechslung sucht, kann auch andere Getreidesorten wie Buchweizen, Dinkel oder Hirse verwenden – und nach Gusto verfeinern.

Porridge-Rezept (für eine Person)

  • 50 g feine Haferflocken mit zirka 120 ml Kuh- oder Pflanzenmilch, Wasser oder einem Milch-Wasser-Gemisch einige Minuten zu einem sämigen Brei kochen.
  • Aufpassen, dass nichts anbrennt.
  • Nach Belieben mit einer Prise Salz, Zucker oder Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Kurkuma oder Vanille (eine Alternative ist Tonkabohne) abschmecken.
  • Der Porridge lässt sich mit frischen, eingemachten oder getrockneten Beeren oder Früchten kombinieren. Auch ein heisses Kompott schmeckt gut dazu.
  • Als Topping eignen sich gehackte Nüsse, Kerne, ein Klacks Honig oder Ahornsirup.

2 Kommentare zu “Gesunder Porridge für ein wohliges Bauchgefühl

  1. Im CSS Magazin Ausgabe 4 / 19
    habe ich beim Artikel Trenddiagnose Nahrungs-mittelunverträglichkeit von Fr.Brigitte Baru
    Ernährungsberaterin gelesen, dass eine Intoleranz nicht heilbar ist.
    Ich habe es am eigenen Körper erfahren, dass es heilbar ist. Da ich vom Labor schwarz auf weiss dies bestätigt bekam, dass ich eine fruchtose und eine Laktose Intoleranz habe ( wilder Typ) das heisst nicht auf alle Lebensmittel.
    Ich ging drei Monate so zu sagen durch die Hölle, so hatte ich starke SZ nach dem Essen.Egal was ist gegessen hatte. Ich ging zum Magenspezialist sowie auch zum Herzspezialist, da ich auch im Herzbereich so starke Schmerzen hatte, dass es mir fast den Atem abstellte.Bei beiden Spezialisten hatte ich keinen Erfolg. Es sei alles i.O.
    Durch wie ein Wunder traf ich eine versierte Apothekerin wo mich auf ein Buch aufmerksam machte.Ich lass dies und haltete mich acht Wochen an die spezielle Nahrungsaufnahme,Danach konnte ich wieder essen, auf was ich Lust hatte ohne Beschwerden. Ich fühlte mich wie neu geboren.

    Gerne gebe ich die Erfahrung an andere weiter.
    Gruss R.Aregger

    1. Liebe Frau Aregger
      Vielen Dank für Ihre persönliche und aufwühlende Geschichte. Es freut uns sehr zu lesen, dass Sie einen Weg gefunden, sich wieder ohne Beschwerden ernähren zu können! Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr und beste Gesundheit!
      Herzliche Grüsse, Ihre CSS

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