Warum ist Kohl gesund?

Kohl steckt voller wertvoller Vitamine und Mineralien – und ist erst noch saisongerecht.

Zugegeben, der Verzehr von Kohl zählt für manche Menschen nicht zu den angenehmsten Kindheitserinnerungen. Doch diese einseitig geprägte Wahrnehmung übersieht, wie vielfältig das einheimische Gemüse tatsächlich ist. Und es schmeckt besser, als es aussieht. Zu den bekanntesten Kohlarten gehören sicher Blumenkohl, Weiss- und Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing und Broccoli.

Allen gemein ist, dass sie ausgesprochen kalorienarm, preiswert und vitaminreich sind. Kohlgemüse enthält oft sogar mehr Vitamin C als Orangen und Kiwis. Auch ist es ein wichtiger Magnesium-, Kalium- und Calcium-Lieferant. Nicht zu vergessen das Sauerkraut, das durch Milchsäuregärung aus Weisskabis entsteht. Die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe leiben weitgehend erhalten. Kohl, besonders Broccoli, wird sogar eine präventive Wirkung gegen die Entstehung von Krebs attestiert.

In welcher Form auch immer: Kohl ist DAS Wintergemüse schlechthin. Mit dem Verzehr tut man etwas Gutes für seine Gesundheit und für die Umwelt, wächst es doch auch bei kalten Temperaturen in heimischen Gefilden. Rosenkohl beispielsweise ist besonders schmackhaft, wenn er den ersten Frost hinter sich hat. Die Kindheitserinnerungen an das Kohlgemüse sind vermutlich darum eher zwiespältig, weil es häufig schlichtweg zu weich gekocht oder eintönig gewürzt wird.

Warum ist Kohl gesund?
5 1

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*