trinken

Muss ich pro Tag 3 Liter trinken?

Leicht ist es passiert, dass während eines Arbeitstages dem Körper kaum Wasser zugeführt wird. Deshalb ist es ratsam, immer eine Wasserflasche griffbereit zu haben. Denn wer zu wenig trinkt, kriegt dies auf verschiedene Art und Weise zu spüren. Zum Beispiel mit Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Mundtrockenheit und längerfristig mit ausgetrockneter Haut oder Verdauungsproblemen. Das verwundert nicht, besteht doch der Körper zu fast 70 Prozent aus Wasser. Er benötigt die Flüssigkeit unter anderem für die unterschiedlichen Stoffwechselvorgänge.

Wieviel Flüssigkeit soll es sein?

Ein gesunder Mensch benötigt rund zwei bis drei Liter täglich – das heisst allerdings nicht, dass man exakt soviel trinken muss. Generell wird eine Trinkmenge von rund 1 bis 2 Litern empfohlen, den Rest nimmt der Körper über das Essen auf, das ja ebenfalls Flüssigkeit enthält. Bedeutend höher ist der Bedarf an heissen Tagen oder bei sportlichen Aktivitäten. Wer auf den Körper hört, kann nicht viel falsch machen. Aber Vorsicht: Man sollte nicht so lange zuwarten, bis der Durst sich meldet. Das ist nämlich für den Körper bereits eine Notfallsituation und ein Zeichen, dass ihm weniger Flüssigkeit zugeführt wird, als er braucht.

Leitungswasser oder Mineralwasser?

Es versteht sich von selbst, dass der Flüssigkeitsbedarf am besten mit Wasser oder mit ungesüsstem Tee gedeckt wird. Beides enthält keine Kalorien und greift – anders als zucker- und säurehaltige Getränke – die Zähne nicht an. Schon mehr Kopfzerbrechen bereitet die Frage, ob man Leitungs- oder Mineralwasser trinken soll.

Franziska Guggisberg, Ernährungswissenschaftlerin und Fachspezialistin bei vivit, plädiert für das Hahnenwasser. „Wir haben eine hervorragende Wasserqualität, zudem ist das ökologisch sinnvoll.“ Je nach Ernährungsstil sei es aber von Vorteil, auf Mineralwasser zurückzugreifen. Das gelte beispielsweise für Menschen, die sich vegan und somit ohne Milchprodukte ernähren. Mineralwasser kann mehr Mineralien wie Kalzium oder Magnesium enthalten.

Zählt auch Kaffee zu den Getränken?

Im Prinzip schon. Anders, als es der Volksmund behauptet, entzieht Kaffee dem Körper nicht etwa Wasser, sondern besteht zum grössten Teil aus Wasser. Bei ungeübten Kaffeetrinkern kann das Koffein zwar durchaus harntreibend wirken. Hat sich der Körper aber einmal an den Kaffeegenuss gewöhnt, bleibt diese Wirkung weg. Trotzdem sollte Kaffee wegen des Koffeins nicht in rauen Mengen genossen werden. Wer seinen Wasserhaushalt unter Kontrolle haben möchte, greift immer wieder zur Wasserflasche und nicht zur Kaffeekanne.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*