Haferflocken: Gesunder Superfood aus der Schweiz
(Gettyimages)

Haferflocken – gesunder Superfood aus der Schweiz

Seit einigen Jahren hält der Hype um Superfoods an. Sie versprechen Gesundheit, jugendliches Aussehen und weniger Gewicht auf der Waage. Einheimische Superfoods wie Hafer werden dabei häufig unterschätzt oder gar vergessen. Welche Nährstoffe bietet Hafer und was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Superfood?

Superfoods sind Lebensmittel, welche eine besonders hohe Nährstoffdichte besitzen sollen. Das bedeutet, sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und sekundären Pflanzenwirkstoffen. Viel bejubelte Superfoods sind zum Beispiel Chia-Samen mit ihrem hohen Kalziumgehalt oder Goji-Beeren mit einem hohen Anteil an Eisen und Antioxidantien.

Wie sehr sich Superfoods positiv auf unsere Gesundheit auswirken, ist noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Da sie in einer hohen Konzentration wichtige Nährstoffe enthalten, sind sie sicherlich nicht schädlich. Allerdings besteht eine gesunde Ernährung nicht nur aus dem gelegentlichen Konsum von Superfoods. Die beste Ernährungsweise ist immer noch ausgewogen und abwechslungsreich.

Direkt vor unserer Haustür: Superfood aus der Schweiz

Viele Superfoods, wie beispielsweise Quinoa, Matcha, Chia und Açai legen einen weiten Weg zurück, bis sie bei uns auf den Tellern landen. So wird Quinoa vor allem in den Anden angebaut und die Zutaten für unseren Matcha-Tee stammen überwiegend aus Japan und China.

Dabei vergisst man leicht, dass auch viele unserer einheimischen Lebensmittel echte Superfoods sind. So können die Chiasamen im morgendlichen Müesli gut durch Leinsamen ersetzt werden. Und wer auf der Suche nach einem Extra-Kick an Antioxidantien ist, kann statt Açai-Beeren Heidelbeeren oder Brombeeren geniessen. Das schont die Umwelt – und das Portemonnaie.

Haferflocken- deshalb sind sie so gesund

Allergiker-Info:

Da Hafer kaum Gluten erhält, ist er auch für glutensensitive Personen gut verträglich. Menschen mit einer gänzlichen Gluten-Unverträglichkeit sollten aber auch beim Hafer auf den Hinweis „glutenfrei“ achten, da bei der Herstellung oder Verarbeitung zufällig Gluten in die Flocken geraten können.
Hafer ist ein weiterer einheimischer Superfood, der viel häufiger in unserem Menüplan eingebunden werden sollte. Das gesunde Getreide wird nämlich unter anderem in Nord- und Mitteleuropa angebaut.Aufgrund seiner vielen wichtigen Nährstoffe wurde Hafer sogar zur Arzneipflanze 2017 gekürt.

Er enthält viele Ballaststoffe, weshalb er ein wichtiger Bestandteil einer Slow-Carb Ernährung sein kann. Vor allem die in Hafer speziell löslichen Ballaststoffe, so genannte Beta-Glucane, haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Sie halten nicht nur lange satt, sondern senken auch den Cholesterinspiegel und schützen die Magen- und Darmschleimhaut.

Zusätzlich sind in Hafer B-Vitamine, Folsäure, Eisen und Zink enthalten. Gerade für Vegetarier und Veganer eignet sich Hafer als pflanzlicher Eisenlieferant, denn der Eisengehalt in Hafer ist höher als in so manchem Stück Fleisch.

 

Die schnelle Frühstücksidee mit Hafer: Overnights Oats:

Die schnelle Frühstücksidee mit Hafer: Overnights Oats]
  • Haferflocken mit Magerquark, Naturjoghurt oder Milch vermischen
  • Zum Süssen eventuell zwei Esslöffel Fruchtjoghurt oder Honig beimischen
  • Nach Bedarf mit Früchten, Nüssen, Samen, Beeren, Gewürzen…. verfeinern
  • Über Nacht im Kühlschrank aufweichen und morgens direkt fix und fertig geniessen
  • Newsletter abonnieren

    Profitieren Sie von unserem monatlichen Newsletter zu den Themen Gesundheit, Fitness, Ernährung, Prämien sparen und mehr.

3 Kommentare zu “Haferflocken – gesunder Superfood aus der Schweiz

    1. Ja Haferflocken bieten auch erwärmt, zum Beispiel in From von Porridge, viele gesunde Bestandteile. Eine warme Mehlzeit ist zudem sehr angenehm für den Magen =)

  1. Sehr guter Artikel über die einheimischen Haferflocken.
    Ich weiss von einem Segellehrer, der allen Teilnehmern den guten Tipp gibt, als Frühstück vor dem Segeln so ein Hafermüesli zu sich zu nehmen und vor dem Segeln ja nie Alkohol zu trinken. So soll man nicht seekrank werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert.*