Der gesunde Snack: Gemüsechips selber machen

Weihnachtszeit ist Aperozeit! Im Büro, mit Freunden im Familienkreis – mehrmals die Woche. Bringen Sie gesunde Abwechslung in die Snackzeit und überraschen Sie Ihre Gäste mit knusprigen Gemüsechips – vegan und ganz ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker. Wir zeigen wie’s geht – denn wer isst nicht gerne Chips?

Welche Gemüsesorten?

Für gesunde Gemüsechips sind Ihrer Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Wir empfehlen die Kombination von verschieden Gemüsefarben – das Auge isst ja bekanntlich mit.

  • Kartoffeln- oder Süsskartoffeln
  • Randen
  • Zucchini
  • Rüebli (evtl. mit gelben Pfälzerkarotten mischen)
  • Pastinaken (Rüben)
  • Rettich
  • Wirsing
  • Grünkohl (voll trendy)
  • Kürbis
  • Kichererbsen, usw.

Gemüsechips selber machen

Die Gemüsechips sind schnell zubereitet, knusprig, lecker und leicht. Es braucht nicht mal eine Fritteuse. Sie können im Ofen knusprig gebacken werden. Sie haben ein Dörrgerät? Dann geht’s sogar ohne Fett.

  • Gemüse waschen und evtl. schälen (neue Kartoffeln mit der Schale verwenden)
  • Das Gemüse in ganz feine Scheiben schneiden. Das geht noch besser mit einem Gemüsehobel oder Brotschneidmaschine. Je dünner die Scheiben, desto knuspriger werden die Chips.

Im Ofen – einfach und fettarm
In einer Schüssel mit wenig Öl vermischen. Einzeln auf Backblech (mit Backpapier) legen, würzen, bei 110° bis 130° rund 45 bis 60 Minuten backen. Kichererbsen: bei 200 Grad ca. 45 Minuten. Bei saftigem Gemüse Ofen einen spaltbreit öffnen oder einfach zwischendurch den Ofen kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Bitte beachten Sie, dass die Backzeit je nach Dicke vom Gemüse stark variieren kann. Schauen Sie regelmässig in den Ofen.

Fritteuse – noch knuspriger
In der Fritteuse oder einer unbeschichteten Pfanne etwas Öl auf 165° bis 175°erhitzen (Sonnenblumen-, Raps- oder Erdnussöl). Wichtig: Prüfen Sie die Öltemperatur laufend. Die Gemüsechips in kleinen Portionen frittieren und auf Haushaltspapier abtropfen lassen. Das Öl kann übrigens mehrmals verwendet werden.

Dörrautomat – ganz ohne fett:
Gemüse auf den Dörrebenen gut verteilen, 6 bis 7 bei ca. 40 Grad trocknen.

Gewürze: Je nach Lust verwenden Sie Meersalz, Kräuter, Paprika, Curry, Chili, Sesam usw.

Öl: Oliven-, Raps-, Sonnenblumen oder Erdnussöl – ein qualitativ hochwertiges Öl fördert den Geschmack der Chips.

Unser Tipp: Geben Sie zum Öl ein wenig Essig – das Resultat verblüfft.

Was passt dazu?

Wir empfehlen selbstgemachtes Tomatenketchup, Guacamole oder eine leichte Dip-Sauce.

Unsere Empfehlung: Adi’s Tomatenketchup (ca. 50 Minuten)

Zutaten:
1 Zwiebel
500 g Pelati
Ein Stück Ingwer (ca. 1 cm)
1 Knoblauchzehe
60 ml Rotweinessig
25 g Zucker

Chili, Nelken, Fenchel- und Koriandersamen nach Geschmack. Auch der Zucker kann noch weiter reduziert werden.

Zubereitung:

  1. Zwiebeln in einer Pfanne etwa 15 Min. dünsten
  2. Fenchel- und Koriandersamen und Nelken im Mörser zerstossen
  3. Ingwer, Knoblauch und Chili zu den Zwiebeln in die Pfanne geben, Fenchel- und Koriandersamen sowie Nelken dazugeben. Evlt. Mit Salz und Pfeffer würzen
  4. Dosentomaten zusammen mit Essig und Zucker hinzufügen, auf mittlerer Flamme ca. 30 Min köcheln
  5. Im Mixer mixen, durch Sieb streichen, abkühlen lassen und servieren

 

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