Warum es sich lohnt, das Bauchfett loszuwerden
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Warum es sich lohnt, das Bauchfett loszuwerden

Bei manchen Männern ist der Bierbauch augenfällig. Aber auch bei Menschen, die den Gerstensaft nicht mögen, lagert sich überschüssiges Fett gerne am Unterleib ab. Dieses Bauch- oder Viszeralfett ist gefährlicher als die Speckschicht am übrigen Körper. Geben Sie ihm keine Chance!

Fett hat eine wichtige Funktion in unserem Körper, denn die Speckschicht in der Unterhaut – das sogenannte subkutane Fett – schützt uns vor zu schnellem Wärmeverlust. Anders ist es beim Bauch- oder Viszeralfett: Es umgibt die inneren Organe und schränkt ihre Funktion ein, kann also gesundheitlich bedenklich sein.

Bauch- oder viszerales Fett ist biologisch aktiv und übernimmt eine gewisse Kontrolle im Körper. Es produziert Substanzen, die Entzündungen fördern und unserer Gesundheit schaden können. Zudem kann es die Blutfettwerte negativ beeinflussen. Das ist vor allem problematisch bei Menschen mit Insulinresistenz, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Das beste Mittel gegen Bauchfett?

Lassen Sie es mit diesen sechs Tipps gar nicht entstehen!

  • Nahrungsmittelzusammensetzung: Bringen Sie nicht nur sich, sondern auch Ihren Teller in Form. Dieser sollte zur Hälfte aus Früchten und Gemüse, zu einem Viertel aus vollwertigen Kohlehydraten wie beispielsweise Vollkornreis und zu einem Viertel aus gesundem Eiweiss wie etwa Fisch bestehen.
  • Ballaststoffe: Lösliche Ballaststoffe wie in Hafer, Karotten und Hülsenfrüchten helfen bei der Reduktion von Bauchfett.
  • Probiotika: In fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir und Sauerkraut verstecken sich lebende Bakterien. Auch sie regulieren das Gewicht und reduzieren Fettspeicher. Wie wäre es mit Joghurt oder Kefir gepaart mit frischen Früchten und Müesliflocken zum Frühstück?
  • Omega-3-Fette: Diese Fette kommen in Fisch wie Lachs, Makrele, Sardine oder Hering, aber auch in Leinsamen, Rapsöl oder Avocado vor. Sie vermindern Entzündungen, die durch das Bauchfett hervorgerufen wurden. Zudem leisten sie einen Beitrag zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten.
  • Bewegung: Je mehr Kalorien unser Körper verbrennt, desto weniger Bauchfett kann entstehen. Ideal zur Fettverbrennung sind Cardio- und Krafttraining, aber auch mehr Bewegung im Alltag wie beispielsweise Velofahren, strammes Gehen und Schwimmen.
  • Stress: Übermässige physische und psychische Belastungen regen die Produktion des Hormons Cortisol an, was die Bauchfettspeicher erhöht. Daher sind ausreichend Schlaf (7-8 Stunden) und bewusste Entspannungseinheiten am Tag so wichtig. Schalten Sie den Fernseher oder das Smartphone einfach mal aus und machen Sie es sich zur Routine, stattdessen ein gutes Buch zu lesen und Ihren Lieblingstee dazu zu geniessen.

Taille-Hüft-Verhältnis berechnen

Für Bauchfett anfällig sind vom Körperbau her vor allem die sogenannten Apfeltypen mit Fettansammlungen primär in der Bauchgegend. Grundsätzlich sollte das Verhältnis Taillen- zu Hüftumfang bei Frauen um 0,85 oder geringer sein. Bei Männern liegt der Maximalwert gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO bei 0,9.
So berrechnen Sie Ihr Taille-Hüft-Verhältnis:
Taille-Hüft-Verhältnis = Taillenumfang (cm) / Hüftumfang (cm)
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