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Wie profitiert das Gehirn von Bewegung?

Sport und Bewegung halten nicht nur Muskeln und Knochen fit, sondern auch das Gehirn. Vor allem koordinativ anspruchsvolle Bewegungen fördern die Leistung unserer Nervenzellen und helfen, das Potential des Gehirns besser auszuschöpfen.

Unser Hirn besteht aus annähernd 100 Millionen Nervenzellen. Je mehr und besser diese miteinander vernetzt sind, desto effektiver arbeitet das Gehirn. Sind wir körperlich aktiv, fördert dies auch die Vernetzung unserer Nervenzellen. Vor allem neue und koordinativ anspruchsvolle Bewegungen, zwingen das Gehirn, neue Verbindungen zu erstellen.

Schwitzen für das Gehirn

Bewegungspause „Revolverheld“

  • Stehen Sie auf und halten Sie beide Hände vor Ihren Körper.
  • Schliessen Sie Ihre Hände zu einer Faust.
  • Spreizen Sie nun abwechselnd Daumen und Zeigefinger ab. Versuchen Sie es zuerst mit beiden Händen gleichzeitig, danach links und rechts versetzt.
Wenn wir Kraft trainieren, dann erzeugen wir verschiedene Anpassungsreaktionen in unserem Körper. Für eine bessere Ansteuerung der Muskeln schüttet der Körper einen Botenstoff aus. Dieser fördert das Wachstum von Nervenzellen. Dieser Botenstoff gelangt über die Blutbahnen auch bis ins Gehirn, wo er die Bildung von neuen Nervenzellen sorgt. Krafttraining sorgt somit nicht nur für starke Muskeln sondern auch für kluge Köpfe.Die Kombination von körperlicher und geistiger Aktivität sowie das Erlernen von neuen, anspruchsvollen Bewegungen wirken sich ebenfalls positiv auf die Leistung des Gehirns aus. Vor allem Kinder und Senioren profitieren von diesem Effekt.

Mehr Konzentration dank kurzer Bewegungspausen

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Workshop Brainfitness

Bewegung ist auch wichtig für die Durchblutung unseres Gehirns. Wenn wir lange sitzen, wird unser Gehirn weniger durchblutet und erhält deshalb weniger Nährstoffe. Unsere Konzentration nimmt ab und auch längerfristig wirkt sich die schlechte Durchblutung negativ auf die Nervenzellen aus.

Schon kürzeste Bewegungspausen steigern die Gehirndurchblutung um bis zu 20%. Bei Bewegungen, die wir nicht gut können, muss sich unser Denkorgan besonders anstrengen, was die Durchblutung des Gehirns zusätzlich steigert. Die koordinativ anspruchsvollen Übungen eignen sich besonders als kurze Bewegungspausen. Wird die Übung nach einer Weile zu einfach, dann sollten sie sich eine Neue suchen. Probieren Sie es mit der Übung „Revolverheld“ gleich selber aus.

Tipps

  • Bewegen Sie sich regelmässig, um die Durchblutung des Gehirns zu fördern.
  • Suchen Sie sich koordinative Herausforderungen im Sport.
  • Verbinden Sie körperliche Aktivität mit geistigen Aufgaben (z.B. Vokabeln lernen).

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