Sup Yoga

SUP Yoga – Herausforderung auf dem Wasser

SUP Yoga kombiniert die beiden Trendsportarten Stand-Up Paddling und Yoga – das beinhaltet nicht nur ein Naturerlebnis, sondern auch ein effizientes Training der Stabilität und Flexibilität.

Seit den späten neunziger Jahren hat sich die Yogabewegung in der Schweiz konstant weiterentwickelt. Inzwischen ist eine Yogaszene mit mehr als hunderttausend Praktizierenden entstanden, die immer noch weiterwächst.

Was ist SUP Yoga?

Mit der steigenden Teilnehmendenzahl werden auch immer unterschiedlichere Yoga-Stile angeboten. Ein Beispiel dafür ist SUP Yoga. Wie es der Name verrät, wird dabei Yoga auf dem wackligen Stand-Up Paddle Board praktiziert. Damit ersetzt das SUP-Board die Yogamatte und anstatt im Yogastudio wird auf dem Wasser trainiert.

Was braucht es fürs SUP Yoga?

Fürs SUP Yoga braucht es keine spezielle Ausrüstung. Die Yoga-Kleidung wird ganz einfach gegen Badehose, Badeanzug oder schnell trocknende Sportkleidung getauscht. Je nach Wetter ist auch eine Sonnenbrille und Sonnencrème wichtig.

Wer SUP-Yoga auf eigene Faust praktizieren möchte, kann das SUP-Board an vielen Standorten direkt an Seen mieten. Wer Yoga in Gruppenkursen bevorzugt, kann dies auch auf dem Wasser tun. Immer mehr Yoga-Studios bieten auch Yogakurse auf dem SUP-Board an.

 

Wie stärkt SUP Yoga den Körper?

Das Ausbalancieren der Wellenbewegungen stärkt die Tiefenmuskulatur. Diese vielen kleinen Muskeln sind dafür verantwortlich, die Wirbelsäule zu stabilisieren und schützen den Körper dadurch vor Verletzungen.

Nebst der Tiefenstabilität trainiert SUP Yoga die Koordination. Koordination ist ein Mix aus Reaktions-, Rhythmisierungs-, Gleichgewichts-, Differenzierungs- und Orientierungsfähigkeit. Diese Fähigkeiten lassen sich nicht komplett voneinander abgrenzen. SUP Yoga trainiert fast alle dieser Fähigkeit gleichzeitig. Auch wenn man diesen Effekt auch beim Training auf festem Boden hat – die wacklige Wasseroberfläche fordert nochmal etwas mehr heraus.

Für wen eignet sich SUP Yoga?

SUP Yoga ist nicht nur für erfahrene Yogis, sondern auch für Yoga-Anfänger geeignet. Für Einsteiger eignet sich ein breites -SUP-Board mit abgerundetem Bug. Denn je breiter und je dicker das Brett ist, desto stabiler liegt dieses auf dem Wasser. Etwas einfacher ist SUP Yoga auch am Morgen, weil zu dieser Tageszeit das Wasser am ruhigsten ist.

Auch für Personen, die bereits länger Yoga praktizieren, bietet SUP Yoga ein neues Erlebnis und dadurch Abwechslung. Die Yogaübungen auf dem Wasser fordern den Körper zusätzlich heraus und stärken so das Zusammenspiel von Kraft und Balance.

Fazit: Mit dem anzupassenden Schwierigkeitsgrad eignet sich SUP Yoga für alle Personen, welche Freude am Yoga haben, Wassersport mögen, gerne in der Natur trainieren und mal etwas Neues ausprobieren möchten.

Ein Kommentar zu “SUP Yoga – Herausforderung auf dem Wasser

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