Muss ich mich für‘s Sporttreiben Aufwärmen?
(gettyimages)

Aufwärmen vor dem Sport ist wichtig

Vor der Joggingrunde 2-3 Dehnübungen und los geht’s. So sieht wohl bei vielen Hobbyathleten das Aufwärmen aus. Ist das richtig so und braucht es das überhaupt?

Mit dem Aufwärmen bereitet man den Körper auf eine sportliche Belastung vor. Wie es der Name schon sagt, geht es darum, die Körpertemperatur leicht zu erhöhen. Dadurch wird die Muskulatur besser durchblutet und arbeitet später effizienter. Gleichzeitig schmiert das Aufwärmen die Gelenke und verbessert die Ansteuerung der Muskulatur durch die Nerven.

Das Warm-up hilft …

  • die Leistung zu steigern.
  • die Verletzungsgefahr zu reduzieren.
  • die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit zu steigern.

Wie wärmt man sich richtig auf?

Beim allgemeinen Aufwärmen geht es darum, das gesamte Herz-Kreislaufsystem anzuregen, so dass die Muskulatur gut durchblutet wird und die Körpertemperatur leicht ansteigt. Bei Ausdauersportarten wie Joggen und Radfahren reicht als Warm-up, mit einer geringen Intensität zu starten. Ein leicht erhöhter Atem genügt bereits. Je mehr Muskelgruppen dabei involviert sind, desto effektiver ist das Warm-up. Nach 10 bis 20 Minuten hat der Körper mit knapp 39°C seine optimale Temperatur für das Sporttreiben erreicht und man kann die Intensität steigern.

Als Warm-up vor dem Krafttraining eignen sich Ausdauergeräte wie Rudergeräte und Fahrräder oder auch ein lockerer Lauf.

Gezieltes Aufwärmen für intensive Sportarten und Wettkämpfe

Bei intensiven Sportarten und Wettkämpfe macht zusätzlich ein spezielles Aufwärmen Sinn. Mit sportartspezifischen Bewegungen und Dehnübungen werden einzelne Körperteile noch gezielter auf die folgende Belastung vorbereitet.

Für Sportarten, welche ein grosses Mass an Beweglichkeit benötigen, eignet sich ein dynamisches Dehnen. Die Bewegung sollte dabei leicht wippend ausgeführt werden. Statisches Stretching vermeidet man beim Aufwärmen besser, da es die Leistungsfähigkeit tendenziell vermindert. Bei den meisten Sportarten können Sie das Dehnen auch gut auf das Auslaufen am Ende verschieben.

Das spezielle Aufwärmen macht beim Krafttraining ebenfalls Sinn. Idealerweise wird dazu die Kraftübung selbst mit sehr geringem Gewicht ausgeführt.

Ja, Aufwärmen vor dem Sport ist grundsätzlich gut. Die 10-20 Minuten lohnen sich um sich physisch und psychisch auf die sportliche Belastung vorzubereiten und im besten Falle auch noch Verletzungen zu verhindern.

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