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Aktivitätstracker: Mehr Bewegung ist garantiert!

Aktivitätstracker: Mehr Bewegung ist garantiert!

Bewegung ist gesund, das weiss jedes Kind. Trotzdem fällt es uns manchmal schwer, den Lift links liegen und das Auto in der Garage stehen zu lassen. Fünf Stockwerke zu Fuss sind einfach zu anstrengend und das Wetter heute gänzlich unpassend für das Fahrrad.

Sind jedoch kleine Bewegungseinheiten nachweisbar und für alle ersichtlich, gewinnt das Erklimmen der Treppen und die Pedalumdrehungen an Attraktivitiät. Mehr Bewegung ist garantiert!

Der Mini-Fitnesscoach klopft uns auf die Schultern
Genau so funktionieren Aktivitätssensoren, auch Aktivitätstracker genannt. Die zusätzlichen Bewegungseinheiten werden durch die laufende Messung entlohnt – direkt ablesbar auf dem Display oder in einer App oder auf einer Website. Gelegentlich gibt es auch eine virtuelle Medaille zu gewinnen.

Aktivitätstracker bestimmen die Aktivität anhand der registrierten Beschleunigung und rechnen in Schritte, Kalorien und meist auch Distanzen um. Bei vielen Anwendungen können auch die Kalorienaufnahme und körperspezifische Gesundheitsdaten verfolgt werden.

Die gleiche Idee – viele Ausführungen
Alle Aktivitätssensoren wirken durch die Rückmeldung belohnend. Was Art und Ausführung der Geräte betrifft, variieren sie merklich. Armbänder, überdimensionierte Uhren, Clips, manche mit andere ohne Display. Einige weisen noch Zusatzfunktionen wie Uhrzeit- und Datumsanzeige, Vibrationswecker, Schlafphasenerkennung und Erinnerungsfunktion bei Inaktivität auf. Die geläufigsten Modelle sind Fitbit (Flex, The One, Zip), Nike Fuelband oder Basis B1.

Auch Smartphones können mit Hilfe von Schrittzähler-Apps kostengünstig für den selben Zweck genutzt werden. Zu den bekannten gehören Moves-App für iOS oder Accupedo-App für Android, S-Health-App vorinstalliert auf Samsung Galaxy. Problematisch können Smartphone-Apps sein, wenn sie non stopp im Hintergrund laufen und so die Akkuleistung stark belasten.

Was Form, Tragkomfort und Zusatzspezifikationen angeht sind persönliche Vorlieben und individuelle Anforderungen entscheidend. Wer kein auffälliges Armband tragen will, entscheidet sich für ein passendes Smartphone App oder für die Clips von Fitbit (The One oder Zip), welche diskret an einem Kleidungsstück angeheftet werden können (The One ist dem Zip bei technischen Belangen weit überlegen, kostet aber auch einiges mehr).

Das Smartphone als Aktivitätstracker zu verwenden ist reizvoll, da das Gerät sowieso den ganzen Tag auf sich getragen wird. Nachlässigkeit führt allerdings zu Verfälschungen. Das Gerät darf nicht auf dem Pult oder in der Handtasche liegen bleiben. Es muss immer in der Hosentasche getragen werden.

Preis und Messgenauigkeit
Schrittzähler-Apps sind die günstigste Variante, um seine Aktivität zu verfolgen. Bei der Messgenauigkeit in Schritten schneiden die geläufigsten Aktivitätstracker jedoch oft besser ab. Am besten steht Fitbit The One (Abweichung 0.8%) da, aber auch Fitbit Zip und Jawbone up sind sehr messgenau. Bei Fitbit Flex, Basis B1 und Nike Fuelband handelt sich mehr um eine Schätzung, da sie Abweichungen von bis zu 16% aufweisen. Bei Schrittzähler-Apps können Abweichungen von bis zu 18% vorkommen:*

Auf die Plätze – fertig – los! Holen auch Sie sich Ihren „persönlichen Fitnesscoach“!